Die SPD hat ein Ergebnis erzielt, das für sie ebenso sensationell wie tückisch ist. Um die Tücke zu ermessen, braucht es keine Interview-Äußerung vom Wahlabend. Es reichte der Blick auf ein Plakat ihres Abgeordneten Michael Schrodi im Wahlkreis Dachau-Fürstenfeldbruck. Dieser kam vor vier Jahren knapp in den Bundestag, nun plakatierte er: "Willst du Scholz und Schrodi, wählst du SPD."
MeinungSPDEin Held namens Olaf

Kommentar von Detlef Esslinger
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Olaf Scholz am Wahlabend im Willy-Brandt-Haus.
Getty ImagesViele Wählerinnen und Wähler haben nicht für die Sozialdemokraten gestimmt, sondern für deren Kanzlerkandidaten. Das muss der Partei klar sein, wenn sie nun über eine Ampel verhandelt.
