MeinungAmpel-RegierungDer Koalitionsvertrag ist eine gesellschaftspolitische Wende

Portrait undefined Katharina Riehl

Kommentar von Katharina Riehl

Lesezeit: 2 Min.

Bald Erstwähler? Die Ampel-Koalition will das Wahlalter auf 16 Jahre senken.
Bald Erstwähler? Die Ampel-Koalition will das Wahlalter auf 16 Jahre senken. Mareen Fischinger/Imago Images/Westend61

Wählen ab 16, Legalisierung von Cannabis, Adoptieren ohne Heirat: Da müssen Konservative einiges schlucken. Doch die Wahrheit ist: Die Mehrheit will diese Veränderungen.

Auf Seite eins des ersten Vertrags einer Ampel-Koalition auf Bundesebene ist ein gewisser Wille zum Pathos erkennbar. "Mehr Fortschritt wagen" heißt es dort in Anspielung auf Willy Brandts Regierungserklärung von 1969, der "mehr Demokratie wagen" wollte. Der als erster SPD-Kanzler der Bundesrepublik - immerhin schon ein Vierteljahrhundert nach Ende des Zweiten Weltkriegs - nicht von der Union kam und die deutsche Nachkriegsgesellschaft modernisieren wollte. "Mehr Fortschritt wagen" also nun im Jahr 2021 - ein Koalitionsvertrag mit ganz herzlichen Grüßen an die neue Oppositionspartei CDU.

Zur SZ-Startseite

ExklusivChristian Lindner
:"Eine Koalition sollte mit der Absicht antreten, gemeinsam wiedergewählt zu werden"

Die Zeiten, in denen Christian Lindner die Fantasie für ein Ampel-Bündnis fehlte, sind vorbei. Inzwischen denkt er über die nächsten vier Jahre hinaus. Ein Gespräch über die Koalitionsverhandlungen, eine mögliche Impfpflicht - und Versäumnisse der Union.

SZ PlusInterview von Daniel Brössler, Paul-Anton Krüger und Henrike Roßbach

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: