"New Start"-Vertrag:Russland und die USA - endlich reden sie miteinander

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"New Start"-Vertrag: Dem "Start"-Vertrag von 1991 sei Dank ist dieses amerikanische Raketensilo in South Dakota mit seinen "Minuteman"-Raketen nun ein Museum.

Dem "Start"-Vertrag von 1991 sei Dank ist dieses amerikanische Raketensilo in South Dakota mit seinen "Minuteman"-Raketen nun ein Museum.

(Foto: Jim Lo Scalzo/picture alliance / dpa)

Die beiden atomaren Supermächte verhandeln wieder über nukleare Rüstungskontrolle. Höchste Zeit, denn nichts ist gefährlicher in dieser angespannten Zeit als die Sprachlosigkeit.

Kommentar von Georg Mascolo

Wären die Zeiten nicht so übel, dies wäre kaum einer Erwähnung wert. So aber: Die USA und Russland wollen miteinander reden, über technische und organisatorische Fragen im Zusammenhang mit dem Abrüstungsabkommen "New Start". Die Vereinbarung begrenzt die Zahl strategischer Atomwaffen und garantiert beiden Seiten weitgehende Rechte, auch im jeweils anderen Staat zu überprüfen, ob die Übereinkunft eingehalten wird - also auf geheimen U-Boot-Basen, Luftwaffenstützpunkten und Raketensilos. Wenn es dabei irgendwo hakt oder klemmt, treffen sich Diplomaten und Militärangehörige und bemühen sich um eine Lösung. Eigentlich Routine.

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