bedeckt München 26°

Serienfestival "Canneseries":Festival der großen Erwartungen

Cannes International Series Festival 2018 - Competition opening ceremony

Die Canneseries-Jury: Präsident Harlan Coben, Melisa Sözen, Michael Kenneth Williams, Audrey Fouché, Juan Cristobal Tapia de Veer und Paula Beer (v.l.).

(Foto: Eric Gaillard/Reuters)

Die Strahlkraft internationaler Qualitätsserien soll die Fachmesse MipTV in Cannes aufhübschen. Doch die Premiere von "Canneseries" fällt mehr durch Willen zum Glamour auf als durch echte Knüller.

Bei einer Serie entscheiden Zuschauer oft nach Folge eins, ob sie dabei bleiben, auch der amerikanische Bestsellerautor Harlan Coben macht es so: "Wenn eine Serie mich in den ersten zwanzig, dreißig Minuten nicht packt, dann gibt es immer noch 400 andere Serien, die ich gucken könnte", sagt er. Als Präsident der Jury von "Canneseries", dem ersten Fernsehserienfestival im französischen Cannes, steht er jetzt vor einer ähnlichen Entscheidung wie als Zuschauer zu Hause: Aus den ersten Episoden von zehn Serien aus aller Welt soll er mit Kollegen wie der deutschen Schauspielerin Paula Beer (Bad Banks) oder Michael Kenneth Williams (Omar aus The Wire) die beste wählen - jene also, die am Mittwochabend mit der ersten neonfarbenen Palme von Cannes ausgezeichnet werden soll.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Teaser image
Spitzengastronomie
"Es muss Feuer in der Küche sein"
Teaser image
Covid-19
"Es ging schnell und heftig zu mit Corona"
Teaser image
Psychologie
"Wie wir leben, beeinflusst unser Sterben"
Teaser image
Karriere
"Im Arbeitsleben sind wir keine Familie"
Teaser image
Stuttgart
Die verunsicherte Stadt
Zur SZ-Startseite