"New York Times":Es geht um mehr als Geld

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"New York Times": Sie verlassen das Gebäude: Im Hochhaus der "New York Times" legen Mitarbeitende die Arbeit nieder.

Sie verlassen das Gebäude: Im Hochhaus der "New York Times" legen Mitarbeitende die Arbeit nieder.

(Foto: Timothy A. Clary/AFP)

Mitarbeitende der "New York Times" streiken. Neben höheren Gehältern fordern sie vor allem Transparenz.

Von Jürgen Schmieder, Los Angeles

Wie öffentlich dürfen, ja müssen Verhandlungen sein? Das ist die wirklich spannende Frage beim Streit zwischen der New York Times und der Gewerkschaft News Guild, der, auch das ist spannend, bereits seit März 2021 andauert. Insgesamt 40 Verhandlungsrunden hat es nun bereits gegeben, ohne Ergebnis, deshalb haben am Donnerstag mehr als 1100 Gewerkschaftsmitglieder 24 Stunden lang gestreikt - die erste Maßnahme dieser Größenordnung seit 1978, als Mitarbeiter der Druckerei 88 Tage lang gestreikt hatten. 1981 hatte es einen Streik von ein paar Stunden gegeben, 2017 verließen die Mitarbeiter kurz den Wolkenkratzer in der Eight Avenue von New York, um gegen Kürzungen in der Schlussredaktion zu protestieren.

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