Journalismus:Was von Vice noch übrig bleibt

Journalismus: Am Hauptsitz von Vice Media in Kalifornien leuchtet das Logo des Unternehmens. Der Verlag ist lange schnell gewachsen, aber inzwischen finanziell angeschlagen.

Am Hauptsitz von Vice Media in Kalifornien leuchtet das Logo des Unternehmens. Der Verlag ist lange schnell gewachsen, aber inzwischen finanziell angeschlagen.

(Foto: Mario Tama/AFP)

Der Digitalkonzern will Hunderte Mitarbeiter entlassen. Schon wieder. Auch die eigene Website will Vice nicht mehr bespielen.

Von Ann-Marlen Hoolt

Seit anderthalb Wochen steht es fest, das Ende von Vice Deutschland. Chefredakteur Tim Geyer hat es verkündet, natürlich auf X. Da schreibt er, dass es ab Ende März keine deutschsprachigen Inhalte mehr auf der Plattform geben werde und dass zwischen 40 und 50 Mitarbeiter betroffen seien. Und dann: "Sorry Leute." Jetzt steht fest: Nicht nur Vice Deutschland steht vor dem Ende, die gesamte Website vice.com wird eingestampft. Der amerikanische Digitalverlag Vice Media muss sparen. Von Vice, dem einmal eine große Zukunft vorausgesagt wurde, ist damit nicht mehr viel übrig.

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