Digitale KulturIm Angesicht des Tabus

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Schöner wird's nicht, allenfalls grüner: Monstermalen mit DALL-E mini.
Schöner wird's nicht, allenfalls grüner: Monstermalen mit DALL-E mini.
Screenshot DALL-E mini

Künstliche Intelligenz lernt gerade, aus Textbefehlen menschliche Gesichter zu erzeugen. Dass die noch wie Fratzen aussehen, hat moralische Gründe.

Von Philipp Bovermann

SZ bei Google bevorzugen

Das Unternehmen Open AI hat eine hehre Mission: künstliche Intelligenzen zu programmieren, die "der gesamten Menschheit dienen". Zurzeit hat es viel zu tun. Es macht seit Mitte Mai tausend ausgewählten Menschen pro Woche eine neue Software namens "Dall-E 2" zugänglich, in die man beliebige Bildbeschreibungen eingibt, woraufhin sie ein passendes künstliches Bilder erzeugt. Bei jeder Gelegenheit verweist Open AI auf die vielfältigen Sicherheitsmaßnahmen, die es ergriffen habe, um zu verhindern, dass Fakes das Internet schwemmen. Die Liste aus dystopischen Überlegungen, daraus resultierenden freiwilligen technischen Beschränkungen und Verboten bei der Nutzung, die das Unternehmen ausgibt, ist lang.

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Digitale Kunst
:Noch sind sie unschuldig

Hier kann man zusehen, wie künstliche Intelligenzen lernen: Das Bildprogramm Dall-E denkt fast kindlich. Man will es beschützen. Wann wird es sich unabhängig machen?

SZ PlusGastbeitrag von Clemens J. Setz

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