Explosion im Libanon:ARD räumt Fehler in der Beirut-Berichterstattung ein

"Es war eine journalistische Fehleinschätzung", so die Chefredaktion von ARD-aktuell.

Die Chefredaktion von ARD-aktuell räumt Fehler in der Berichterstattung über die Explosion in Beirut ein. Im Fernsehen habe man die Ereignisse am Dienstagabend nicht ausreichend abgebildet. "Es war eine journalistische Fehleinschätzung", so die Chefredaktion in einem Blogeintrag. Die Tagesschau um 20 Uhr hatte zwar einen Beitrag zu der Explosion, allerdings "zu weit am Schluss der Sendung". Zuvor hatte es in sozialen Medien Kritik gegeben.

Auch ein Kurzbericht im Nachrichtenblock der Tagesthemen später am Abend sei nicht ausreichend gewesen. Verantwortlich dafür seien marginale Details gewesen, die zu einer Fehlerkette geführt hätten. "Beide Teams grämen sich heute, "dass dies dem Nachrichtenereignis nicht angemessen war", so der Eintrag der Chefredakteure Marcus Bornheim, Helge Fuhst und Juliane Leopold weiter. Man habe den eigenen Anspruch, die Zuschauer zu "Augenzeugen bei relevanten Ereignissen zu machen", im klassischen Ausspielweg Fernsehen nicht zur Genüge erfüllt.

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