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VIP-Klick: Jana Beller:Das "Top-Model" giftet zurück

Unzuverlässig soll sie gewesen sein und schlecht erreichbar: Heidi Klums Modelagentur will Jana Beller deswegen fristlos gekündigt haben. Die schießt zurück - und erzählt eine ganz andere Version der Geschichte.

Nach dem angeblichen Rauswurf bei der Modelagentur des Klum-Konzerns meldet sich die geschasste Jana Beller nun selbst zu Wort - und geht per Bild-Zeitung zum Gegenangriff über. "Ich bin von Herrn Klum sehr enttäuscht", sagte das "Top-Model" dem Blatt. Außerdem habe sie den Management-Vertrag über einen Anwalt selbst gekündigt, und sei nicht entlassen worden.

Agentur kündigt Vertrag mit ProSieben-´Topmodel" Jana Beller

Rauswurf oder Kündigung? "Top-Model" Jana Beller hat Heidi Klums Agentur verlassen - und schon ein neues Management gefunden.

(Foto: dpa)

Günther Klum ist der Vater der Model-Macherin und arbeitet für deren Agentur one eins. Er hatte der aktuellen Gewinnerin von Germany's Next Topmodel Unzuverlässigkeit und mangelnde Professionalität vorgeworfen. Am Montag dann ließ one eins wissen, man habe Frau Beller fristlos gekündigt.

Das Model und ihre Agentur beschuldigen sich gegenseitig. Heißt es hier, Jana habe nicht auf Anrufe reagiert und Model-Jobs kurzfristig platzen lassen, sagt diese: Ihre Zeit bei one eins "waren die schlimmsten zwei Monate meines Lebens". Sie habe sich unfair behandelt gefühlt. Die Agentur sei zudem ihren internationalen Karriereambitionen nicht gerecht geworden.

Akute Sorgen um ihre berufliche Zukunft muss sich das Model jedenfalls nicht machen: Beller hat bereits ein neues Management gefunden und wird fortan von der renommierten Modelagentur Louisa Models vertreten. Agenturchefin Louisa von Minckwitz bestätigte stern.de gegenüber Bellers Version der Vertragsauflösung. Dass das One-eins-Management die Geschichte so darstelle, als sei das Model seinen Verpflichtungen nicht mehr nachgekommen, sei "nicht ganz korrekt".

Einen finanziellen Engpass muss das "Top-Model" ebenfalls nicht fürchten. Neben ihrem Titel darf sie auch das gewonnene Startkapital in Höhe von 100.000 Euro behalten.

© suddeutsche.de/dapd/leja

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