Widerstand:"Nach dem Weinen muss ich aufstehen und weitermachen"

Lesezeit: 10 min

Widerstand: Ihr Mann Sergej wurde zu 18 Jahren Straflager verurteilt: Swetlana Tichanowskaja.

Ihr Mann Sergej wurde zu 18 Jahren Straflager verurteilt: Swetlana Tichanowskaja.

(Foto: Ian Davidson/Mauritius images)

Seit zwei Jahren lebt Swetlana Tichanowskaja, das Gesicht der belarussischen Opposition, im Exil. Ein Gespräch über den Preis, den sie und ihre Familie dafür zahlen muss - und warum sie an ein Ende des Regimes Lukaschenko glaubt.

Interview von Joachim Käppner und Sophie Kobel

Ein sehr heißer Tag in Berlin, Swetlana Tichanowskaja atmet tief durch in der kühlen Hotellobby. Die 39-Jährige ist in der Stadt als Gastrednerin zum Gedenken an den deutschen Widerstand gegen Hitler. Draußen steht die Polizei, Personenschützer des Bundeskriminalamtes sind nicht weit. Ihr Leben, sagt sie, stehe seit 2020 auf dem Kopf. Sie nimmt sich viel Zeit für das Gespräch, und je länger es dauert, desto mehr strahlt sie eine innere Kraft aus und den Willen, sich niemals zu beugen.

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