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Kolumne "Familie und andere Turbulenzen":Endlich ausschlafen. Oder?

Zum Glück gibt es zwei Tage der Hoffnung für Eulen-Eltern: Wochenende, Ausschlafzeit. Freitagnacht kuscheln sie sich wohlig spät ins Bett, nachdem sie sich vergewissert haben, dass wirklich alle Wecker ausgeschaltet sind. Kurz vor dem Einschlafen denken sie an den Auto-Aufkleber, den sie heute im Stau gesehen haben: "Der frühe Vogel kann mich mal." Lächelnd dämmern sie weg.

Es ist sechs Uhr, viel zu früh für einen Samstag Morgen. Das Kind ruft. Es sitzt hellwach im Bett. "Wiesoschläfstdunichtaus?", murmeln die Eltern. Ihre Lippen sind noch nicht offen für Gespräche. "Dubistdochsonstnichtwachzukriegen?"

Das Kind schiebt die zufallenden Augenlider der Eltern wieder nach oben: "Aber heute ist Wochenende. Da muss ich mich nicht fertigmachen. Und habe gleich Zeit zum Spielen. Davon will ich doch nichts verpassen!"

Eine letzte Hoffnung bleibt den Eulen-Eltern: die sagenhafte Pubertät. Sie haben gehört, dann würden die Jugendlichen weder Samstag noch Sonntag freiwillig vor zwölf Uhr mittags aufstehen. Nur noch acht Jahre durchhalten.

Oder sieben. Durchhalten.

Nicht einschlafen.

Nicht ein ...

Wie schaffen Sie es, den Morgen mit Kindern möglichst stressfrei zu gestalten? Verraten Sie uns Ihre Tipps und Tricks in den Kommentaren unter der Kolumne.

Auf SZ.de erscheint nun immer montags die Familienkolumne über das Zusammenleben von Eltern, Kindern und Großeltern, aber auch Tanten und Onkeln, Cousins, Nichten, Neffen - eben allen, die das Familienleben bereichern, erleichtern oder auch ein bisschen komplizierter machen.

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© SZ.de/feko/bavo
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