Familie Mein Kind, der Tollpatsch

Verpeiltheit? Desinteresse? Oder der Glaube, dass Schwerkraft spießig ist? Teenagern geht vieles kaputt.

(Foto: dpa)

Kaputte Teller, verlorene Handys, blaue Flecken: In der Pubertät stellen Kinder sich beeindruckend ungeschickt an. Warum das keine Achtlosigkeit ist - und Eltern nicht genervt, sondern mit Verständnis reagieren sollten.

Von Christina Berndt

Etwa zum elften Geburtstag des Kindes ist es an der Zeit, der Realität ins Auge zu blicken. Der Realität der alltäglichen Zerstörung. Besser, man stockt gleich die Ausgabenliste auf und kalkuliert etwa 100 Euro pro Monat extra ein. Das könnte reichen. Wenn man Glück hat.

Nein, die 100 Euro sind nicht für nette Einkäufe gedacht, den exaltierten Sprachkurs an Ostern in Rom oder das heiß ersehnte Mountainbike. Das Geld wird verpuffen. Es werden einfach ein paar Extra-Investitionen nötig, weil Pubertiere ...