Dossier zum Thema Toleranz:Dahin gehen, wo es wehtut

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Eine Woche, ein Dossier: Seit Ihrem Votum für das aktuelle Recherche-Thema "Toleranz in Deutschland" hat die SZ-Redaktion recherchiert - jetzt können Sie die Ergebnisse lesen und anschauen. Was Sie diese Woche erwartet und welche Schwerpunkte wir setzen.

Von Sabrina Ebitsch

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

mangelnde Toleranz tut manchmal weh.

Nicht nur wenn in der Folge Stirn und Tischplatte aufeinandertreffen. Wir wollen in dieser Woche dahin gehen, wo es wehtut. Vom heutigen Montag an veröffentlichen wir die Ergebnisse unserer Toleranz-Recherche, zu der Sie die SZ-Redaktion via Online-Abstimmung beauftragt haben. Nach mehreren Wochen intensiven Diskutierens, Recherchierens und Schreibens legen unsere Autoren nun ein Dossier zu dem von Ihnen gewählten Thema vor, das die Frage "Wie tolerant ist Deutschland?" in der Summe beantworten soll.

Eine Woche lang finden Sie in der Süddeutschen Zeitung und auf SZ.de mehr als 20 Analysen, Reportagen, Interviews, Grafiken und Videos dazu. In diesem Essay legt Feuilleton-Chef Andrian Kreye das Fundament dafür, indem er Toleranz von Akzeptanz abgrenzt und ihren Wert und ihre Bedeutung diskutiert.

Von #momentmal über Zivilcourage bis Transsexualität

An diesem Montag lesen Sie eine Reportage aus den sogenannten Übergangsklassen, die traumatisierte Flüchtlinge in ein überfordertes Schulsystem integrieren sollen. Wir setzen uns außerdem mit latenten Vorurteilen auseinander - mit vielen Beiträgen von Ihnen, die Sie im Rahmen unseres #momentmal-Aufrufs getwittert, gepostet und gemailt haben.

Der morgige Dienstag widmet sich den Themen Rassismus und Fremdenfeindlichkeit mit einem Erfahrungsbericht eines schwarzen Deutschen, einem Ratgeber in Sachen Zivilcourage und einem Video, das der Frage nachgeht: Was wäre Deutschland ohne Ausländer?

Und im Laufe der Woche setzen wir weitere Schwerpunkte bei Christentum, Islam und Islamfeindlichkeit; bei der Diskriminierung homosexueller, trans- und intersexueller Menschen. Wir haben uns im Fußballstadium umgehört, mit der wegen ihrer Figur angefeindeten Opernsängerin Tara Erraught gesprochen und behinderte Menschen gefragt, wo Nichtbehinderte immer wieder ins Fettnäpfchen treten. Und vieles mehr.

Wir wünschen viel Spaß bei der Lektüre und freuen uns auf Lob, Kritik und Anregungen.

Auf eine aufschlussreiche Woche,

Sabrina Ebitsch, Team Die Recherche

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