Diskussionen um Corona:Gepflegt ausrasten

Lesezeit: 6 min

Jahreswechsel

Der Winter 2021 ist voller Déjà-vu-Momente: RKI-Chef Lothar Wieler (li.) und Virologe Christian Drosten fragen sich mitunter, wie viele Wiederholungen noch nötig sind.

(Foto: picture alliance/dpa)

Zum Leben in der Corona-Endlosschleife gehört, dass viel Unsinn im Umlauf ist. Wie man halbwegs gelassen diskutiert - und warum man manchmal trotzdem dem Ärger Luft machen muss.

Essay von Werner Bartens

Besondere Grüße gehen raus an die Ansagerin von der S-Bahn-Station Marienplatz, deren Stimme auch abends noch so irre stabil ist. Grüße bitte auch an die Kassiererinnen im Einzelhandel. Den ganzen Tag "Sammeln Sie Herzen?" und "Haben Sie eine Kundenkarte?" zu fragen oder gleichbleibend freundlich "Bitte hinter die Linie zurücktreten" zu rufen, das muss man erst mal hinkriegen. Wie erleichternd, wie menschlich, wenn das Tremolo nach der 97. Ansage eine Prise Ungeduld verrät und diesen verständlicherweise genervten Unterton bekommt.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Digitalisierung
KI, unser Untergang?
Erziehung
Sei bitte endlich ruhig, bitte
Woman  holds on to a sore knee after jogging; Knie Schoettle MAgazin Interview
Gesundheit
"Eine gute Beweglichkeit in der Hüfte ist das Beste für Ihr Knie"
Covid-19
30 Jahre alt - und das Immunsystem eines 80-Jährigen?
We start living together; zusammenziehen
Liebe und Partnerschaft
»Die beste Paartherapie ist das Zusammenleben«
Zur SZ-Startseite