Else Buschheuer im Interview "Ich akzeptiere das Nichthelfen, wutschnaubend"

Eine Persönlichkeit mit vielen Gesichtern: Else Buschheuer.

(Foto: Privat)

Die Schriftstellerin Else Buschheuer will Menschen helfen. So sehr, dass sie Gefahr läuft, sich selbst zu verlieren. Ein Gespräch über Helfersyndrome und das Sich-Zusammenreißen.

Interview von Hilmar Klute

Ein Café in Berlin-Mitte, beim Eintreten blinkt die Nachricht von Else Buschheuer auf: "Ich sitze oben im Hinterzimmer vorm Klo." Exakte Koordinaten sind Gold wert. Das neue Buch der Autorin handelt davon, wie man Gefahr läuft, sich selbst zu verlieren, wenn man sich zu sehr um andere kümmert. Hier wie fast überall im Leben lautet die Frage: Wo ist die Grenze?

SZ: Frau Buschheuer, Sie wollten sich zur Altenpflegerin ausbilden lassen, haben in einer Demenzstation gearbeitet, sich von sterbenden Nonnen ...

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