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Kosmische Fluchtgedanken:Bleib doch oben

http://astria.tacc.utexas.edu/AstriaGraph/

Der Astria Graph verzeichnet die genaue Position fester Körper im Umfeld des Planeten Erde. Das sind erschreckend viele - das größte Problem im Weltraum ist der Müll.

(Foto: astria.tacc.utexas.edu/AstriaGraph)

Die Menschheit exportiert gerade ganz schön viel Erdenkram ins All - Eheprobleme, Rechtsstreitigkeiten, Müllprobleme und Jeff Bezos.

Von Andrian Kreye

Wer derzeit Fluchtgedanken und Aussteigerträume hegt, landet angesichts des momentan nur eingeschränkt bewohnbaren Planeten mit den Überlegungen zwangsläufig im All. Immerhin ist die Weltraumfahrt von den vier großen Technologien aus dem mittleren 20. Jahrhundert nach den Computern, der Atomkraft und der Gentechnologie die letzte, die nun Marktreife erlangt. Was die Frage aufwirft, ob man da draußen den Problemen hier unten auch wirklich entkommt. Die Astronautin Anne McClain ist beispielsweise eine hochdekorierte Pilotin der US Air Force, die im Irakkrieg 216 Kampfeinsätze flog. Wenn alles nach Plan läuft, wird sie 2024 als erste Frau den Mond betreten. Bei der Rückkehr von ihrem letzten Einsatz auf der internationalen Raumstation ISS im April letzten Jahres wartete allerdings erst mal eine Anzeige wegen Identitätsdiebstahls und missbräuchlichen Zugriffs auf ein Bankkonto auf sie. Weil diese Zugriffe über die Internetzugänge der Raumstation getätigt wurden, wäre sie somit die erste Kriminelle im All gewesen.

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