Tokio:66 Quadratmeter Jazz

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In den "Jazu Kissaten" von Tokio hört man Schallplatten. Und schweigt. Über eine alte japanische Kulturtechnik, ihren neuen Reiz im Pop und eine weltweite Sehnsucht.

Von Andrian Kreye

Für die Jazu Kissaten in Tokio gelten ganz einfache Regeln. Man setzt sich, bestellt ein Getränk, der Wirt legt eine Schallplatte auf, und man schweigt. In der Regel sind es Vinylschallplatten, die in diesen Läden laufen, die übersetzt Jazz-Cafés heißen, aber meistens Bars sind. Wenn der Tonarm nach rund zwanzig Minuten die Auslaufrille erreicht, dreht der Wirt die Platte um. Oder legt eine neue auf. Man schweigt dann weiter. Oder geht wieder.

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