Thilo Sarrazin:Hat er womöglich das gleiche Buch schon wieder geschrieben?

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Thilo Sarrazin: Das alte Motiv der Vernunftkritik, hier von Francisco de Goya: "Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer". Eher handwerklich als kunstvoll befasst sich Thilo Sarrazin mit dem Thema - dahingestellt bleibt die Frage, ob er dafür prädestiniert ist.

Das alte Motiv der Vernunftkritik, hier von Francisco de Goya: "Der Schlaf der Vernunft gebiert Ungeheuer". Eher handwerklich als kunstvoll befasst sich Thilo Sarrazin mit dem Thema - dahingestellt bleibt die Frage, ob er dafür prädestiniert ist.

(Foto: IMAGO/IMAGO/piemags)

Ein etwas anstrengender Vormittag in Berlin mit Uwe Tellkamp, Thilo Sarrazin und dessen neuem Buch über "Die Vernunft und ihre Feinde".

Von Cornelius Pollmer

Immer gut, ein bisschen früher da zu sein, so vieles bleibt sonst ungesehen. In diesem Fall zum Beispiel die hoffnungsvollen Gesichter der Krankenkassenvertreter, jedes Mal leuchten sie kurz auf, wenn ein Journalist in ihre Richtung biegt - aber dann wollen die meisten doch eine Tür weiter, auch da geht es an diesem Montag im Haus der Bundespressekonferenz ums allgemeine Wohlergehen, allerdings gleich jenes des ganzen Landes. "Die Vernunft und ihre Feinde" heißt das neue Buch von Thilo Sarrazin. Für dessen Bewerbung hat sein Verlag über einen Dienstleister einen Nebenraum des Gebäudes angemietet, ein für solche Veranstaltungen durchaus übliches Vorgehen. Sarrazin also wird das Buch hier vorstellen mit Hilfe des Schriftstellers Uwe Tellkamp und als wie gesagt ein bisschen zu früh eintreffender Besucher hat man ausreichend Interesse für beides mitgebracht, den Inhalt dieses Buches wie auch die Modalitäten seiner Präsentation.

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