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Theater:"Komplizierte Übergangssituation"

Viel in Bewegung in Köln, aber er bleibt: Intendant Stefan Bachmann.

(Foto: Tommy Hetzel)

Stefan Bachmann bleibt bis 2026 Intendant des Schauspiels der Stadt Köln. Trotz oder wegen des ganzen Durcheinanders.

Eine "komplizierte Übergangssituation" nennt es Ulrich Khuon, der Intendant des Deutschen Theaters Berlin und frühere Präsident des Deutschen Bühnenvereins. Khuon hat die Stadt Köln beraten, wo es in Sachen Theater seit einigen Jahren einiges Durcheinander gibt: Streit um die Sanierung des Nachkriegs-Theatergebäudes am Offenbachplatz, um den Umgang mit Ausweichspielstätten, Mobbing-Vorwürfe, die im Jahr 2018 aufkamen, dazu zuletzt natürlich noch die ganze Improvisation im Corona-Lockdown.

Das Ergebnis dieser Beratung ist nun, dass der Vertrag des Intendanten des Schauspiels der Stadt Köln, Stefan Bachmann, bis zum 31. August 2026 verlängert wird. Das hat der Hauptausschuss der Stadt am Montag beschlossen. Die parteilose Oberbürgermeisterin Henriette Reker sagte zur Begründung, Bachmann habe trotz allem "in den letzten Jahren für das Schauspiel Köln Großartiges geleistet und es geschafft, Mitarbeiter*innen zu motivieren sowie das Schauspiel Köln in der Coronazeit über Streamingangebote glänzen zu lassen". Der Schweizer ist seit dem Jahr 2013 an dieser Stelle tätig.

© SZ/SZ/jsl
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