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"Die Empörten" in Salzburg:Komödnis

Die Empörten

Caroline Peters als Bürgermeisterin in „Die Empörten“ - sie muss vor einer Wahl die Leiche ihres muslimischen Halbbbruders loswerden.

(Foto: SF/Ruth Walz)

Kalauerwiederholungen in voralpiner Idylle: Theresia Walsers neues Stück "Die Empörten" bleibt bei den Salzburger Festspielen ein eitles Witzkonstrukt. Und Burkhard C. Kosminskis Inszenierung ist Teil des Problems.

Ein Mann ist in eine Menschenmenge gerast, mitten im schönen Irbertsheim. Ein Toter, zehn Verletzte. Der Tote ein Muslim. Wie umgehen mit der Tat? War es ein Anschlag, ein Amoklauf, erweiterter Suizid? Oder der tragische Unfall eines Pizzaboten? Manche behaupten, er habe "Allahu Akbar" geschrien. Aber das heißt gar nichts. "Das sagen heute alle", sagt Anton.

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