Salzburger Festspiele

Salzburger Festspiele
:Am Abgrund der Männlichkeit

In Salzburg wird Mozarts „Così fan tutte“ aus der Corona-Zeit wiederaufgenommen, zum Glück immer noch kompakt und konzentriert.

Von Egbert Tholl

Salzburger Festspiele
:Der Mann, der mit den Vögeln spricht

Olivier Messiaens „Saint François d’Assise“ gelingt in Salzburg als monumentale musikalische Überwältigung. Der Rest ist eine Glaubensfrage.

SZ PlusVon Egbert Tholl

Salzburger Festspiele
:Ganz schön viel Betrieb im All

Ersan Mondtag versetzt Richard Strauss’ Ariadne von der Insel Naxos auf den Mars. Da geht es wirr zu, doch gelingen tolle Bilder, die haften bleiben. Der Buhsturm nach der Aufführung war vor allem eines:  erfrischend.

SZ PlusVon Egbert Tholl

Salzburger Festspiele
:„Nur einen Sommer gönnt, ihr Gewaltigen!“

Ein nackter Jedermann, ein geschasster Intendant und eine Frau, die den Laden am Laufen hält: ein Report von den Salzburger Festspielen. Erstmals äußert sich auch der abservierte Markus Hinterhäuser.

SZ PlusVon Christine Dössel

Salzburger Festspiele
:Jetzt spricht die Kunst

Als Intendant ist er entlassen, als Pianist gibt er einen umjubelten Liederabend: Markus Hinterhäuser prägt die Salzburger Festspiele auch nach seinem Rauswurf.

SZ PlusVon Egbert Tholl

Salzburger Festspiele
:Wie ist das auf der Bühne nur auszuhalten?

In Salzburg wird Peter Handkes „Schnee von gestern, Schnee von morgen“ uraufgeführt. Ein Stück ohne Ereignisse, aber voll schwerer Gedanken.

SZ PlusVon Christiane Lutz

Salzburger Festspiele
:So fein hat man „Carmen“ noch nie gehört

Die Musik glänzt frisch, Asmik Grigorian ist ein Geschenk für die Titelfigur: Georges Bizets Opernklassiker lässt die Salzburger Festspiele mit einer außergewöhnlichen Fassung staunen.

SZ PlusVon Egbert Tholl

Salzburger Festspiele
:Kein Todestrank, eher eine Psychodroge

Ulrich Rasche inszeniert bei den Salzburger Festspielen Goethes „Faust I“ als strenges psychologisches Konzentrat. Hätte er die Idee doch nur durchgehalten.

SZ PlusVon Egbert Tholl

Salzburger Festspiele
:„Zusammen zu spielen, ist für uns eine Gönnung“

In „Faust“ bei den Salzburger Festspielen stehen Anna Drexler und Steven Scharf gemeinsam auf der Bühne – im echten Leben sind sie ein Paar. Ein Gespräch über Familienorganisation und die Frage, ob Gretchen eine „starke Frau“ ist.

SZ PlusInterview von Christiane Lutz

Salzburger Festspiele
:Magisch, auf stille Weise

Der politisch umstrittene Dirigent Teodor Currentzis gibt das erste Konzert der Salzburger Festspiele mit Liedern der Schwermut und der Trauer in der Reihe „Ouverture spirituelle“.

SZ PlusVon Michael Stallknecht

Salzburger Festspiele
:„Ich träume von großen Stoffen“

Karin Bergmann, die Interimsintendantin der Salzburger Festspiele, über die Lage nach dem Rauswurf ihres Vorgängers Markus Hinterhäuser und ihre Pläne für die kommenden Jahre.

SZ PlusInterview von Egbert Tholl

Opernstar Cecilia Bartoli
:„Intendantin zu sein, gehört definitiv zu meinen Leidenschaften“

Cecilia Bartoli ist nicht nur eine der begehrtesten Mezzosopranistinnen der Welt, sie leitet auch überaus erfolgreich die Salzburger Pfingstfestspiele und die Oper in Monte-Carlo. Ob sie Lust hätte auf größere Häuser?

SZ PlusInterview von Michael Stallknecht

Ausstellungen, Museen, Mode und mehr
:Was Salzburg zur Festspielzeit zu bieten hat

Mitte Juli beginnen die Salzburger Festspiele. Doch in der Mozart-Stadt gibt es nicht nur Bühnenkunst und Musik zu entdecken, auch Museen und Galerien sind einen Besuch wert.  Ein Überblick.

Von Evelyn Vogel

Österreich
:Neue Anklage gegen Benko

Elfriede Jelinek schreibt ein Stück über den Bankrotteur. Doch die Wirklichkeit liefert das bessere Drehbuch: Nadelstreifenanzüge unter dem Hammer, Grubenwasser trifft Dior, und dann wird offenbar noch gegen seine Frau ermittelt.

Von Michael Kläsgen und Uwe Ritzer

Pfingstfestspiele Salzburg
:Toll, aber nutzlos

Rossinis „Il viaggio a Reims“ könnte man als Gesellschaftssatire inszenieren – Regisseur Barrie Kosky macht aus dem Stück bei den Salzburger Pfingstfestspielen lieber einen Riesenulk.

SZ PlusVon Egbert Tholl

Salzburger Festspiele
:Österreich? 12 points

Erst wollte Markus Hinterhäuser zum Ärger des Kuratoriums Karin Bergmann zur Schauspielchefin der Salzburger Festspiele machen. Das Kuratorium warf Hinterhäuser raus. Und macht jetzt Karin Bergmann zur Intendantin.  Was soll das sein? Ein Schwank?

SZ PlusVon Egbert Tholl

Klassik- und Theaterfestival
:Karin Bergmann übernimmt Leitung der Salzburger Festspiele

Nach einem heftigen Führungsstreit wird eine Theaterexpertin aus dem Ruhrgebiet Übergangs-Intendantin in Salzburg. Erstmals leitet eine Frau das künstlerische Programm des renommierten Festivals.

MeinungÖsterreich
:Es braucht noch weitere Rücktritte, bis sich wirklich etwas ändert

Der ORF-Chef ist zurücktreten, der Intendant der Salzburger Festspiele ist seinen Job ebenfalls los. Beiden wird vorgeworfen, Grenzen im Umgang mit Mitarbeiterinnen überschritten zu haben. Was begünstigt solches Fehlverhalten bis heute?

Kolumne von Alexandra Föderl-Schmid

Salzburger Festspiele
:„Dieser Vorgang beschädigt die gesamte Szene“

Warum musste Markus Hinterhäuser seinen Posten als Intendant des wichtigsten Klassikfestivals der Welt räumen? Und was hat das mit der sogenannten „Wohlverhaltensklausel“ in seinem Vertrag zu tun? Eine Spurensuche in Salzburg.

SZ PlusVon Egbert Tholl

Festspiele
:Aus für Hinterhäuser in Salzburg

Die Salzburger Festspiele trennen sich mit sofortiger Wirkung von ihrem Intendanten – und das nicht im Guten. Wer nun das weltweit bedeutendste Festival klassischer Musik leiten wird, ist völlig offen.

Von Egbert Tholl

Salzburger Festspiele
:Nix is fix

Das Kuratorium der Salzburger Festspiele tagt – und verschiebt die Entscheidung über die Zukunft des Intendanten Markus Hinterhäuser.

SZ PlusVon Egbert Tholl

Klassik
:Was bei den Osterfestspielen in Salzburg neu und anders ist

Die Osterfestspiele in Salzburg schmieden einen neuen „Ring“ und präsentieren „Das Rheingold“. Auch sonst wartet Nikolaus Bachler mit einem fulminanten Programm auf – und lässt sich von den aktuellen Querelen nicht beeindrucken.

Von Evelyn Vogel

Intendant der Salzburger Festspiele
:„Ich bin für solche Deals nicht zu haben“

Das Kuratorium der Salzburger Festspiele hat Intendant Hinterhäuser ein Angebot gemacht, wie er im Amt bleiben könnte. Aber nimmt er die Bedingungen an?

SZ PlusVon Reinhard J. Brembeck

Salzburger Festspiele
:Bleibt er?

Markus Hinterhäuser, erfolgsverwöhnter Intendant, liegt im Clinch mit seinem eigenen Kuratorium bei den Salzburger Festspielen. Jetzt stärkt ihm ein „Memorandum“ der  Kultur-Prominenz den Rücken.

SZ PlusVon Reinhard Brembeck

Salzburger Festspiele
:Transparenz, was soll das?

Bei den Salzburger Festspielen ist ein Konflikt zwischen Intendant Markus Hinterhäuser und dem Kuratorium ausgebrochen. Dabei geht es um die Besetzung einer Schlüsselposition – die Leitung der Theatersparte.

SZ PlusReinhard J. Brembeck

Klassik
:Siemens-Musikpreis an Jordi Savall

Der Katalane erhält den mit einer Viertelmillion Euro dotierten „Nobelpreis“ der Musik. Dabei war gar nicht abzusehen, dass er mit seinem hohen Anspruch auch ein unterhaltungsgewohntes Publikum begeistern kann.

SZ PlusVon Helmut Mauró

Georgien
:Der vorerst letzte Auftritt des berühmten Sängers

Paata Burtschuladse, der mit Pavarotti und an der Scala zu sehen war, sprach am Wochenende in Tiflis zu den Gegnern der Regierung. Diese hat ihn daraufhin eingesperrt.

SZ PlusVon Frank Nienhuysen

Porträt Piotr Beczala
:Auf sicherem Boden

Piotr Beczala ist einer der gefragtesten Operntenöre weltweit. Diesen Sommer brillierte er als Lohengrin in Bayreuth und mit italienischem Verismo in Salzburg.

SZ PlusVon Helmut Mauró

Klassik
:Kann Oper süchtig machen?

Festivals von Bayreuth bis Aix-en-Provence, Tickets, die ein Vermögen kosten – kein Ende der Begeisterung in Sicht. Um die Magie der Oper zu verstehen, muss man sie erleben. Trotzdem, einmal mehr: ein Erklärungsversuch.

SZ PlusVon Reinhard J. Brembeck

Pop und Oper
:Mindestens sehr cool

Sie kann alles, auch Lady Gaga: Asmik Grigorians eigenwilliger Liederabend bei den Salzburger Festspielen.

SZ PlusVon Egbert Tholl

Klassik
:Die Hoffnung wird nie sterben

Mozarts „Zaide“ kennt kaum jemand, weil die Musik zwar genial, das Stück aber Fragment ist. Dirigent Raphaël Pichon hat es jetzt für Salzburg vollendet. Auf grandiose Weise.

SZ PlusVon Reinhard J. Brembeck

Was läuft in der Klassik?
:Asmik Grigorian singt Lady Gaga

Die Starsopranistin erzählt in ihrer Show „A Diva is Born“ bei den Salzburger Festspielen aus ihrem Leben. Was sich sonst noch lohnt in diesem Klassik-Sommer. Ein Österreich-Special.

Von Jutta Czeguhn

Salzburger Festspiele
:Leise rieselt der Schnee

Kirill Serebrennikow inszeniert bei den Salzburger Festspielen Wladimir Sorokins irren Roman „Der Schneesturm“. Leider eliminiert er dabei dessen Zauber. Aber zum Glück gibt es noch den Hauptdarsteller August Diehl.

SZ PlusVon Egbert Tholl

Yulianna Avdeeva im Porträt
:Salzburg-Debüt für Münchner Pianistin

Yulianna Avdeeva spielt zum ersten Mal ein Solistenkonzert bei den Salzburger Festspielen, als einzige Frau am Klavier neben Pianistengrößen wie András Schiff oder Daniil Trifonov. Zudem hat  sie ein bemerkenswertes neues Schostakowitsch-Album eingespielt.

SZ PlusVon Michael Stallknecht

Salzburger Festspiele
:Die Zukunft ist eine Baustelle

Die scheidende Schauspieldirektorin Marina Davydova verabschiedet sich mit einem rührend persönlichen Stück von den Salzburger Festspielen. Und das Schicksal der Institution bleibt ungewiss.

SZ PlusVon Egbert Tholl

Salzburger Festspiele
:Die Lady tankt Super

Die grandiose Asmik Grigorian brilliert in Verdis „Macbeth“ bei den Salzburger Festspielen.

SZ PlusVon Egbert Tholl

Salzburger Festspiele
:Jammern in höchsten Tönen

In der Tschechow-Vertonung von Komponist Péter Eötvös geben vier Countertenöre die „Drei Schwestern“. Sie entpuppen sich in Salzburg als Glücksfall.

SZ PlusReinhard J. Brembeck

Philipp Hochmair über sein Selbstexperiment
:„Wegfliegenwollen ist wohl eine Grundbewegung von mir“

Der Salzburger Jedermann-Darsteller Philipp Hochmair spricht im Interview über halluzinogene Pilze, rebellische Besuche beim Friseur und seinen ganz persönlichen Maradona-Moment.

SZ PlusInterview von Egbert Tholl

Salzburger Festspiele
:Die Königin spuckt Gift

Regisseur Ulrich Rasche hat wieder Maschinen gebaut – für Gaetano Donizettis Herrscherinnen-Showdown-Oper „Maria Stuarda“ sind sie bei den Salzburger Festspielen ein Glück.

SZ PlusVon Egbert Tholl

Salzburger Festspiele
:Minimalistenglück

Die Salzburger Festspiele sind endlich im Marionettentheater angekommen und überwältigen mit Strawinskys „Geschichte vom Soldaten“, die Meistermaler Georg Baselitz furios karg ausgestattet hat.

SZ PlusReinhard J. Brembeck

Was läuft im Musiktheater
:Die großen Ladys des Klassik-Sommers

Es lohnt definitiv, für diese Operndamen auf Reisen zu gehen: Das Immling Festival präsentiert „Carmen“ und  „Manon Lescaut“, Salzburg wartet mit zwei Königinnen und einer machtgierigen Asmik Grigorian auf, und in Bayreuth singt Elīna Garanča die Kundry.

Von Jutta Czeguhn

Salzburger Festspiele
:Alle heulen, kreischen, nerven

Julien Gosselins Gastspiel „Le Passé“ bei den Salzburger Festspielen ist eine hysterisch laute Zumutung. Ist das die Rache der scheidenden Schauspieldirektorin?

SZ PlusVon Egbert Tholl

Salzburger Festspiele
:Ein betörendes Glück

Grandios gesungen: „One Morning Turns Into an Eternity“ kombiniert bei den Salzburger Festspielen Abschiedsgesänge von Gustav Mahler und Arnold Schönberg.

SZ PlusVon Egbert Tholl

Salzburger Festspiele
:O, mein Cäsar, wie geht es dir wirklich?

Händels Oper „Giulio Cesare in Egitto“ wird in Salzburg zum psychologischen Beziehungsdrama.

SZ PlusVon Wolfgang Schreiber

Salzburger Festspiele
:Den Krieg angefangen? Ich doch nicht

Ein paar heitere Missverständnisse beim Phrasendreschen,  und schon wieder gibt es zehntausend Tote: Dušan David Pařízek inszeniert in Salzburg den Kriegstext „Die letzten Tage der Menschheit“ als schmerzhaft genaue Tragik-Satire.

SZ PlusVon Christiane Lutz

Theater
:„Ich würde gerne eine weibliche Version von Hans Landa sehen“

Sie spielt in der Serie „Die Zweiflers“ die Tochter einer jüdischen Familie und in Salzburg die berühmteste kleine Rolle im „Jedermann“: Deleila Piasko im Gespräch über die Buhlschaft,  jüdischen Humor und ihre Lust auf böse Rollen.

SZ PlusVon Christiane Lutz

Salzburger Festspiele
:„Dieses Stück ist ein politisches Statement“

Wo liegt die Zukunft der Klassischen Musik, mit der viele junge Menschen so wenig anfangen können? Antworten auf diese Frage sucht der Dirigent Ingo Metzmacher, der die Salzburger Festspiele mit Hans Werner Henzes Oratorium „Das Floß der Medusa“ eröffnet.

SZ PlusInterview von Wolfgang Schreiber

Salzburg
:Ausstellungstipps zur Festspielzeit

Vom Mönchsberg und das Rupertinum über das Museum Kunst der Verlorenen Generation und den Kunstverein bis hin zu Galerien – welche Ausstellungen sich in Salzburg zur Festspielzeit lohnen. Und was es Neues zum „Sound of Music“ gibt.

Von Evelyn Vogel

Tanz und Elektro in Salzburg
:Leichtfüßiger Höhepunkt der Osterfestspiele

Seit drei Jahren sind Tanz und elektronische Musik Teil der Salzburger Osterfestspiele – mit Erfolg. In diesem Jahr kommt der französische Choreograf Angelin Preljocaj mit seinem jüngsten Werk „Requiem(s)“.

Von Evelyn Vogel

Tobias Moretti über Schauspielgötter und die Liebe zur Musik
:„München war mit Berlin so etwas wie der Theater-Olymp“

Er hat den „Jedermann“ gespielt, Beethoven und Hitler, jobbte als Fernfahrer und betreibt einen Bergbauernhof. Dass Schauspieler Tobias Moretti auch mal Komponist werden wollte, ist weniger bekannt.

SZ PlusInterview von Jutta Czeguhn

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