Robert Macfarlane: "Die verlorenen Zaubersprüche":So viel Gutes verlor die Welt

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Robert Macfarlane: "Die verlorenen Zaubersprüche": Dieser Reichtum an Motten! Hier beispielsweise zwei Sonnenröschen-Grünwidderchen auf einer Aster.

Dieser Reichtum an Motten! Hier beispielsweise zwei Sonnenröschen-Grünwidderchen auf einer Aster.

(Foto: H. Bellmann/F. Hecker/imago/blickwinkel)

Robert Macfarlane, die Zeichnerin Jackie Morris und die Übersetzerin Daniela Seel beschwören zauberhaft rhythmisch die Mitwesen, mit denen wir leben und deren Habitat wir zerstören.

Von Burkhard Müller

Es heißt ja immer, man solle ein Buch nicht nach seinem Einband beurteilen - don't judge a book by its cover. Aber dieses Buchgesicht dürfte niemand kaltlassen, der es in seiner Buchhandlung ausliegen sieht. Eine Schleiereule ist darauf zu sehen, wie sie aus tiefer, tintenblauer Nacht mit gespreizten Federn und gespannten Klauen auf ihr Opfer niederfährt, ein herrlicher Schnappschuss in Aquarell, beweglich und energisch, fein und fest wie sein Gegenstand, ganz und gar Gefieder, in einer Weise, wie die entsprechende Fotografie es nie hinbekäme.

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