"Parsifal" in Baden-Baden:Beim Leuchten des Grals geschieht ein Wunder

Lesezeit: 4 min

Parsifal

Richard Wagners „Parsifal“ als Feier der Männerklagen: Franz-Josef Selig (Gurnemanz), Gerald Finley (Amfortas), Robert Lloyd (Titurel).

(Foto: Monika Rittershaus)

Dieter Dorn inszeniert fesselnd, Sir Simon Rattle entfaltet die musikalischen Qualitäten.

Von Reinhard J. Brembeck

Es ist ein Abend großer Männerklagegesänge. Auf der Bühne hat sich zwischen Holzverschlägen ein Haufen seltsam in Sackleinen gekleideter Gestalten versammelt. Wollen sie für die Oberammergauer Passionsspiele proben? Ist das eine obskure Natursekte? Sind es Salafisten, Hinterwäldler, Esoteriker, Spinner? Im zentralen Holzgestell hocken übereinander die beiden Anführer, gequälte Leidensgestalten sind sie beide. Der junge unten, offensichtlich von unerträglichen Unterleibsschmerzen gepeinigt, soll ein Ritual vollziehen, das die zunehmend aufgebrachte Menge von ihm verlangt, dem er sich aber am liebsten verweigern würde.

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