Nominierungen für Deutschen Filmpreis 2014 Lola wird finster

Carmen Gratl und Paula Beer in "Das Finstere Tal".

(Foto: X Verleih)

Der raue Tiroler Heimatfilm "Das finstere Tal" ist mit neun Nominierungen klarer Favorit beim Deutschen Filmpreis. "Die andere Heimat" von Edgar Reitz und "Finsterworld" folgen - und auch der Kassenhit "Fack ju Göhte" hat Chancen.

Die Bestsellerverfilmung "Das finstere Tal" geht als großer Favorit in das Rennen um den Deutschen Filmpreis Lola. Der düstere Heimatfilm von Regisseur Andreas Prochaska liegt mit mit neun Nominierungen vor "Die andere Heimat" von Edgar Reitz und "Finsterworld" von Frauke Finsterwalder, die es auf sechs beziehungsweise fünf Nennungen brachten.

Die Nominierungen der Deutschen Filmakademie in den Hauptkategorien:

Spielfilm:

Dokumentarfilm

Beste Hauptdarstellerin

  • Carla Juri in "Feuchtgebiete"
  • Juliane Köhler in "Zwei Leben"
  • Jördis Triebel in "Westen"

Bester Hauptdarsteller

  • Sascha Alexander Gersak in "5 Jahre Leben"
  • Dieter Hallervorden in "Sein letztes Rennen"
  • Hanno Koffler in "Freier Fall"

Regie

  • Katrin Gebbe ("Tore tanzt")
  • Andreas Prochaska ("Das finstere Tal")
  • Edgar Reitz ("Die andere Heimat")

Bei den weiblichen Nebenrollen konkurrieren Jella Haase und Katja Riemann (beide für "Fack ju Göhte") und Sandra Hüller ("Finsterworld"). Bei den Männern stehen Michael Maertens ("Finsterworld"), Tobias Moretti ("Das finstere Tal") und Kida Khodr Ramadan ("Ummah - Unter Freunden") als beste Nebendarsteller zur Wahl.

In der Endauswahl in der Kategorie Drehbuch sind Bora Dagtekin ("Fack ju Göhte"), Frauke Finsterwalder und Christian Kracht ("Finsterworld") und Edgar Reitz und Gert Heidenreich ("Die andere Heimat").

Die offizielle Übersicht über alle Nominierungen findet sich hier. Sie wurden von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), der Präsidentin der Filmakademie, Iris Berben, sowie der Schauspielerin Christiane Paul in Berlin präsentiert.

Der Deutsche Filmpreis ist mit insgesamt knapp drei Millionen Euro Preisgeldern der höchstdotierte deutsche Kulturpreis, ist aber in der Branche nicht unumstritten. Er wird am 9. Mai zum ersten Mal seit elf Jahren wieder im Berliner Tempodrom vergeben.