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Museen - Hamburg:Schon 25 000 Menschen wollten Viermastbark "Peking" sehen

Deutschland
Arbeiter sitzen auf den Rahen der Viermastbark "Peking". Foto: Bodo Marks/dpa/Archivbild (Foto: dpa)

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Hamburg (dpa/lno) - Seit ihrer Ankunft im Hamburger Hafen vor einem Monat haben bereits mehr als 25 000 Menschen die Viermastbark "Peking" von der Kaikante bestaunt. "Die Hamburger, aber auch Gäste aus dem Umland sind offenbar sehr begeistert von der "Peking"", sagte Matthias Seeberg, Sprecher der Stiftung Historische Museen Hamburg, der Deutschen Presse-Agentur. Mehr als 7000 Menschen hätten zudem das Schaudepot des Hafenmuseums besucht. "Wir sind sehr froh, dass wir das Sicherheitskonzept an der Kaikante auf eine solche Resonanz hin gestaltet haben, so dass bisher alle Besucher den Blick auf die "Peking" entsprechend genießen konnten", sagte Seeberg.

Nach 88 Jahren war die legendäre Viermastbark am 7. September nach Hamburg zurückgekehrt. Hunderte Schiffe und Tausende Zuschauer hatten dabei "De Hamborger Veermaster" begrüßt. Zuvor war das marode Schiff drei Jahre auf der Peters Werft in Wewelsfleth umfangreich restauriert worden. Es soll einmal das Wahrzeichen des neuen Deutschen Hafenmuseums werden. Bis dahin liegt das Schiff zunächst am alten Hafenmuseum im Hansahafen. Nach weiteren Sanierungsmaßnahmen kann es voraussichtlich im Sommer auch besichtigt werden.

Der Bund hatte insgesamt 38,5 Millionen Euro für die Restaurierung bereitgestellt. Gebaut 1911 auf der Werft Blohm+Voss für die Reederei F. Laeisz gehörte die "Peking" zu den letzten großen Frachtseglern. Sie brachte zu Beginn des 20. Jahrhunderts unter anderem Salpeter von Chile nach Europa. Seit 1974 konnte sie als Museumsschiff im South Street Seaport Museum in New York besichtigt werden. Neben der "Peking" gibt es nur noch drei Schiffe dieser Art auf der Welt.

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