Interview mit Monika Helfer:"Vor Kitsch habe ich Angst"

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Interview mit Monika Helfer: Der Erflog kam spät für Monika Helfer. Zuletzt war sie 2021 mit ihrem Roman "Vati" für den Deutschen Buchpreis nominiert.

Der Erflog kam spät für Monika Helfer. Zuletzt war sie 2021 mit ihrem Roman "Vati" für den Deutschen Buchpreis nominiert.

(Foto: Thomas Lohnes/Getty Images)

Mit "Löwenherz" erscheint der letzte Teil von Monika Helfers persönlicher Roman-Trilogie. Ein Gespräch darüber, wie Fiktion das Leben erleichtert, über Schriftsteller-Ehen und unerwünschte Geschenke von Nachbarn.

Interview von Julia Rothhaas

Monika Helfer sitzt im Wohnzimmer an einem kleinen Tisch, inmitten von Unmengen an Büchern, Bildern, Pflanzen, Erinnerungsstücken. Ein bisschen fühlt man sich wie in dem Kobel von zwei Eichhörnchen, die sich perfekt auf den ewigen Winter vorbereitet haben. In dem Haus im österreichischen Hohenems nahe Bregenz lebt Helfer mit ihrem Mann, dem Schriftsteller Michael Köhlmeier. Der bringt Kaffee, die 74-Jährige möchte nur ein Glas warmes Wasser. Nach "Bagage" und "Vati" ist nun ihr neuestes Buch "Löwenherz" erschienen, eine Geschichte über ihren Bruder Richard, einen Sonderling, der unfreiwillig die Vaterrolle übernimmt.

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