Literatur-Übersetzungen:"Eine gute Idee lässt sich nicht herbeizerren"

Lesezeit: 12 min

Literatur-Übersetzungen: Der weltweite Hype um Elena Ferrantes Tetralogie führte dazu, dass mit jedem neuen Band der zeitliche Druck wuchs. "Wir übersetzen nicht für den Augenblick", sagt ihre Übersetzerin Karin Krieger.

Der weltweite Hype um Elena Ferrantes Tetralogie führte dazu, dass mit jedem neuen Band der zeitliche Druck wuchs. "Wir übersetzen nicht für den Augenblick", sagt ihre Übersetzerin Karin Krieger.

(Foto: editione e/o, Suhrkamp, Europa Editions, folio, norstedts, samlaget; Tableau: SZ-Grafik)

Zu schnell, zu viel, zu schlecht bezahlt: Übersetzerinnen und Übersetzer von Autoren wie Elena Ferrante, Richard Ford und Jane Gardam erzählen aus ihrer Werkstatt.

Michelle Obama und Michel Houellebecq, Hanya Yanagihara, Paul Auster und andere amerikanische Großautoren: Immer häufiger müssen Übersetzer heute in Windeseile und nonstop arbeiten, damit internationale Bestseller möglichst zeitnah zum Original erscheinen können. Auch sonst sind die Arbeitsbedingungen für diese so zentrale Tätigkeit eher suboptimal. Wir haben namhafte Übersetzerinnen und Übersetzer gebeten, aus ihrer Werkstatt zu berichten. Wie ist das, wenn man aufgrund des Zeitdrucks zu mehreren übersetzen muss? Wenn in der Hektik immer neue Originalversionen geschickt werden, die man dann selbst abgleichen muss? Oder wenn man vor lauter Stress zu essen vergisst? Den Anfang macht Stephan Kleiner, der gerade erst Michel Houellebecqs neuen Roman "Serotonin" übersetzt hat.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Interview mit Sido
"Mein Problem war selbst für die Profis relativ neu"
Two sad teens embracing at bedroom; Trauer
Tod und Trauer
Wie man trauernden Menschen am besten hilft
boecker
Leben und Gesellschaft
»Frauen geben sich oft selbst die Schuld«
SZ-Magazin
Liebe und Partnerschaft
Und was, wenn nur einer ein Kind will?
Menopause
Große Krise oder große Freiheit?
Zur SZ-Startseite