Literatur - Potsdam:Kulturministerin lobt "LIT:potsdam": "Tolles Festival"

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Brandenburgs Kultusministerin Manja Schüle (SPD). Foto: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/ZB/Archivbild (Foto: dpa)

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Potsdam (dpa/bb) - Kulturministerin Manja Schüle hat das Konzept des Literaturfestival "LIT:potsdam" gelobt. "Das Festival bringt die Öffentlichkeit in private, sonst verschlossene Räume und bereitet der Literatur eine Bühne, die groß genug ist, um der Sprache zu ihrem Recht zu verhelfen", sagte die SPD-Politikerin am Freitag. Es sei aber klein genug, um Intimität zuzulassen. "LIT:potsdam ist ein tolles Festival - und darüber hinaus eine Umwälzungsmaschine." Es mache das Private öffentlich und das Öffentliche privat.

"Es ermöglicht Begegnungen mit Literatur", so die Ministerin weiter. Damit passe das Festival perfekt in das Literaturland Brandenburg mit seiner langen Tradition von Heinrich von Kleist über Theodor Fontane bis Lutz Seiler und Juli Zeh, sagte Schüle. "Und zu unserem Fontane-Literaturpreis - einem der am höchsten dotierten Preise Deutschlands."

Auf der Shortlist stehen in diesem Jahr vier junge Autorinnen und Autoren, die in ihren Büchern über Herkunft und Verlust, Fremdsein und Identität schreiben, wie Schüle erklärte. "Die literarische Zukunft wird in Brandenburg unterstützt."

Das am Dienstag gestartete Open-Air-Festival steht unter dem Motto "Starke Worte. Schöne Orte". Es hat sein Domizil in Gärten von Potsdamer Villen, des Museums Barberini, des Kulturquartiers Schiffbauergasse und des Parks Babelsberg. Zum Abschluss ist am Sonntag das Brandenburgische Bücherfest in der Schiffbauergasse geplant.

Schüle hat zusammen mit Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert die Schirmherrschaft für das Festival übernommen. Die Kulturministerin sollte am Freitagabend eine Festveranstaltung zum Festival in der Villa Jacobs in Potsdam eröffnen.

© dpa-infocom, dpa:210604-99-865783/2

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