Carne de perro

Fernando Guzzonis zu eng gefilmtes, zerrissenes Porträt eines chilenischen Mannes (Alejandro Goic), psychologisch und sozial isoliert, zwischen Angstzuständen und Aggression. Wenn der Ex-Militär Chiles verdrängte, gewalttätige Vergangenheit repräsentieren soll, dann bleibt wegen seiner überbetonten Vereinzelung und Intimität die politische Dimension zu andeutungsvoll und unausgearbeitet.

Philipp Stadelmaier

Im Bild: Alejandro Goic als Alejandro

3. April 2014, 09:152014-04-03 09:15:48 © SZ.de/pfn/rus