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Kurz vor seinem Tod:Philip Roth im SZ-Interview

The author Philip Roth, at home in Manhattan's Upper West Side.

Philip Roth in seiner Wohnung in Manhattan.

(Foto: Philip Montgomery/The New York Times/Redux/Laif)

Wenige Monate vor seinem Tod sprach Philip Roth auch über das Wunder, am Morgen aufzuwachen. Jetzt ist der Schriftsteller im Alter von 85 Jahren verstorben. Lesen Sie hier sein Interview in der SZ.

Mit dem Tod von Richard Wilbur im vergangenen Oktober wurde Philip Roth das dienstälteste Mitglied in der Literaturabteilung der American Academy of Arts and Letters. Das ist jene ehrwürdige Hall of Fame im Norden Manhattans, die für die Kunst ähnlich bedeutend ist wie Cooperstown für den Baseball. Roth ist bereits so lange Mitglied, dass er sich noch an Zeiten erinnern kann, als inzwischen fast vergessene Persönlichkeiten wie Malcolm Cowley und Glenway Wescott - weißhaarige Koryphäen aus einer anderen Ära - der Akademie angehörten. Erst seit Kurzem gehört Roth selbst jenem sehr kleinen Zirkel amerikanischer Autoren an, denen der französische Gallimard-Verlag eine eigene Pleiades-Ausgabe widmet (das Vorbild für die amerikanische Library of America). Auch der italienische Verleger Mondadori gibt Roths Werk in seiner Meridiani-Reihe klassischer Autoren heraus.

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