Er ist wieder da

Nachdem er 2014 auf einem Berliner Hinterhof erwacht, beschließt Adolf Hitler, da weiterzumachen, wo er 1945 aufgehört hat. Sein wichtigster Verbündeter im Kampf um die Köpfe: das Privatfernsehen. In David Wnendts Bestseller-Adaption geht Hitler zudem auf einen (pseudo-)dokumentarischen Roadtrip zu den Deutschen, die ihn größtenteils vermisst zu haben scheinen. Aus Angst vor der eigenen Courage kippt der Film von der Dystopie in die Klamotte. Über Hitler zu lachen ist eben unverfänglicher als mit Hitler über Deutschland zu lachen.

Eine ausführliche Rezension lesen Sie hier. Von David Denk

Bild: dpa 8. Oktober 2015, 17:282015-10-08 17:28:39 © SZ.de/cag