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Black Cinema in den USA:An den Rand gedrängt

NOTHING BUT A MAN, Ivan Dixon, Abbey Lincoln,1964 Courtesy Everett Collection PUBLICATIONxINxGERxSUIxAUTxONLY Copyright:

Freiheit findet Duff (Ivan Dixon) nur im Privaten, mit Josie (Abby Lincoln) - in Michael Roemers "Nothing but a Man".

(Foto: imago images/Everett Collection)

Das schwarze amerikanische Kino thematisiert Rassismus seit hundert Jahren. Über fast vergessene afroamerikanische Filmemacher und die Frage, warum es noch kein Gegengewicht zu "Vom Winde verweht" gibt.

Von Susan Vahabzadeh

Wenn das Kino immer die Gesellschaft spiegelt, für die es gemacht ist, dann reicht ein Blick in die amerikanische Filmgeschichte, um zu wissen, das in den USA mit dem Verhältnis zur eigenen Geschichte irgendwas nicht stimmt. Gerade machte "Vom Winde verweht" Schlagzeilen, weil HBO Max den Film aus dem Angebot nahm und künftig nur noch kommentiert zeigen will - seiner Darstellung der Sklaverei wegen. Eigentlich müsste es heißen: Wegen der Unterschlagung der Sklaverei.

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