Vor einigen Tagen hat die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller einen offenen Brief an den belarussischen Präsidenten Lukaschenko verfasst. Unter dem Titel "Wo sind sie geblieben?" fragt er nach dem Schicksal der verschwundenen politischen Gefangenen in Belarus, Maria Kolesnikowa, Viktor Babariko, Sergej Tichanowskij und vielen anderen. Zu den Erstunterzeichnern zählen Olga Tokarczuk, Salman Rushdie, Elfriede Jelinek, Péter Nádas, Margaret Atwood und Gidon Kremer.
Herta Müller zum 70. GeburtstagDas Wort ist nicht verhandelbar
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Immer wieder bezeugt Herta Müller ihre Erfahrung mit Diktatur und Exil. Gerade hat sie an das Schicksal politischer Gefangener in Belarus erinnert. Nun wird die Literaturnobelpreisträgerin 70 Jahre alt.
Von Lothar Müller
