Bei der buchstäblich infernalischen Arbeit vor den Verbrennungsöfen von Auschwitz brach Hertzko dann physisch wie psychisch zusammen - und nur die Einsprüche eines deutschen Wachmanns, der ihn in ein anderes Lager versetzen ließ, um ihn zum Boxer auszubilden, retteten ihn vor dem Tod.

Die Boxkämpfe vor deutschen SS-Größen und ihren aggressiven Hunden, bei denen er serienweise entkräftete Mitgefangene zu Boden prügeln und damit in den sicheren Tod befördern musste, gruben sich tief in Hertzkos Psyche.

Bild: Carlsen Verlag 27. Juli 2012, 15:122012-07-27 15:12:05 © Süddeutsche Zeitung vom 27.07.2012/pak