Am 27. Januar 1945 befreiten sowjetische Truppen die Insassen des KZ Auschwitz-Birkenau. Im größten Vernichtungslager der Nationalsozialisten wurden mehr als eine Million Menschen ermordet. Sie wurden vergast, erschossen, erhängt, starben an Misshandlungen, Folter, an Krankheiten und Unterernährung. Heute ist Auschwitz ein Synonym für den Holocaust, die Massenvernichtung der Juden.
Das Unfassbare bewahren
Irgendwann wird niemand mehr aus eigenem Erleben von Auschwitz erzählen können. Es bleiben Kinderschuhe, abgeschnittene Haare, handgeschriebene Zettelchen. Doch auch diese stillen Zeugen verfallen. Margrit Bormann und ihre Kollegen arbeiten mit modernsten Methoden daran, den Horror der Vergangenheit für die Zukunft zu konservieren.
Über eine Lebende
Eva Szepesi war als Zwölfjährige in Auschwitz, ganz allein, ohne Eltern. Fünfzig Jahre hat sie geschwiegen, dann begann sie zu reden. Wie der Holocaust bis heute ihren Alltag prägt - und den ihrer Töchter und Enkel. Unterwegs mit einer der letzten Zeitzeuginnen.
Michel Friedman zur Befreiung von Auschwitz
:Damals. Und heute
Der Antisemitismus ist keine deutsche Erfindung. Aber Auschwitz war eine deutsche Erfindung. Fühlt sich 80 Jahre nach der Befreiung des Vernichtungslagers noch jemand dafür verantwortlich?
80 Jahre Auschwitz-Befreiung
:Der Zukunft gedenken
80 Jahre ist es her, dass das Konzentrationslager Auschwitz befreit wurde – und noch nie seither waren Juden in Deutschland so gefährdet wie jetzt. Warum es so wichtig ist, nie mit dem Reden über die Vergangenheit aufzuhören.
Erinnerungskultur
:„Es fühlt sich an wie Treibsand“
Star-Pianist Igor Levit kommt zum Holocaust-Gedenktag am 27. Januar nach Dachau. Ein Gespräch über die moralische Existenzgrundlage dieses Landes, die Gefahr erstarkender Rechtsextremisten und den Kampf gegen das Vergessen.
80 Jahre Befreiung von Auschwitz
:Schweres Gepäck
Ein Besuch in Auschwitz 2025 – da will man schon bei der Anreise nichts falsch machen. Das Gefühl wird man trotzdem nicht los. Hier ein dringender Appell, sich davon keinesfalls aufhalten zu lassen.
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Zehn Tage und 1050 Kilometer: Der Staffellauf von Dachau nach Oświęcim war ein Zeichen der Völkerverständigung. Am Dienstag, 28. Oktober, wird eine filmische Reportage in Erdweg gezeigt.
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Jüdischer Widerstand gegen das NS-Regime in Europa war viel mehr als nur ein symbolischer Akt in aussichtsloser Lage. Zwei Bücher zeigen eindrücklich, wie Tausende aufbegehrten – etwa im Warschauer Ghetto.
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Erinnerungskultur
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Gerhard Richter, der teuerste lebende Künstler der Welt, hat nach Ansicht von Leon Kahane etwas grundsätzlich falsch verstanden im Umgang mit Auschwitz. Ein Gespräch mit dem Berliner Kunstschaffenden über den erbitterten Kampf darum, wie wir uns die Geschichte erzählen.
Auschwitz
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Ein digitaler Scan des Konzentrationslagers Auschwitz soll künftig als virtuelle Kulisse für Filme dienen. Das dürfte noch für Diskussionen sorgen.
Geschichtsbild
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Sie war 88 Jahre, als sie ein neues Leben begann - und zu einer der verehrtesten Deutschen wurde.
Margot Friedländer
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Die Beerdigung der Holocaust-Überlebenden Margot Friedländer am Donnerstag sollte im kleinsten Kreise stattfinden. Stattdessen wurde sie fast zum Staatsbegräbnis.
Gedenkstaffellauf
:Damit die Erinnerung fortläuft
Zehn Tage, zehn Etappen, 1050 Kilometer: Der Staffellauf des Gedenkens von Dachau nach Oświęcim war ein Zeichen der Völkerverständigung. Die Teilnehmer erinnerten an die Verbrechen, welche die Nationalsozialisten an der Strecke zwischen den beiden Orten begingen.
Nachruf
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Wenige Holocaustüberlebende haben so ausdauernd gegen das Vergessen angeredet wie Margot Friedländer. Keine haben die Deutschen so vereinnahmt. Jetzt ist sie mit 103 Jahren gestorben. Ausgerechnet in diesen Zeiten.
8. Mai
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80 Jahre nach Kriegsende bekennen sich 48 deutsche Konzernchefs zur Mitschuld der Wirtschaft an den Verbrechen der Nazis. Sie mahnen auch zu „Haltung und Mut“ in der aktuellen Situation.
80 Jahre Kriegsende
:„Wenn die AfD Teil der Bundesregierung wird, müssten wir uns fragen, ob wir jüdische Menschen zur Auswanderung auffordern müssen“
Zum 80. Jahrestag des Kriegsendes blickt Josef Schuster, der Präsident des Zentralrates der Juden, mit Sorge auf das Erstarken der AfD im Bund. Sollte die rechtsextreme Partei einmal in Regierungsverantwortung kommen, wäre dies seiner Meinung nach unvereinbar mit jüdischem Leben in Deutschland.
Gedenkstaffellauf
:Auf dem Weg von Dachau nach Oświęcim
Seit Donnerstag laufen 23 Läuferinnen und Läufer von Dachau nach Oświęcim. 80 Jahre nach der Befreiung der Konzentrationslager in beiden Orten wollen sie damit an deren dunkle Geschichte erinnern.
Gedenkfeier in Dachau
:Das Vermächtnis der letzten Zeugen
Vor 80 Jahren befreiten US-Soldaten das Konzentrationslager Dachau. Einer von ihnen war Bud Gahs. Bei der Feierstunde in der Gedenkstätte richtet der 100-Jährige einen Appell an die Nachkommen.
Geschichte im Oberland
:Ein Denkmal gegen das Vergessen
Japanischstämmige US-Soldaten haben die Überlebenden des Dachauer Todesmarschs nahe Reichersbeuern befreit. Daran erinnert ein Festakt mit Zeitzeugen zum Ende des Zweiten Weltkriegs vor 80 Jahren.
Hörspiel
:Wer hat meine Schwester gesehen?
Über ein besonderes Kapitel der Rundfunkgeschichte: Noam Brusilovsky und Ofer Waldman berichten vom Sender Kol Israel, über den Holocaust-Überlebende nach vermissten Angehörigen suchten.
Staffellauf zum Gedenken
:„Deutsche und Polen laufen als ein Team“
1050 Kilometer in zehn Tagen: Menschen aus Deutschland und Polen laufen von Dachau nach Oświęcim, um zum 80. Jahrestag des Kriegsendes an die dunkle Geschichte der beiden Orte zu erinnern. Organisatorin Bernadetta Czech-Sailer erklärt die Idee.
Aufsätze des Historikers Omer Bartov
:Mit klarem Blick auf beide Seiten
Der israelische Holocaustforscher Omer Bartov schaut mit einer beeindruckenden empathischen Doppelperspektive auf den Nahen Osten. Und für sein Forschungsgebiet hat er wichtige Anregungen.
NS-Geschichte in Bayern
:Debatte um eine Gedenkstätte im ehemaligen KZ in Kaufering
Die Geschichte der Konzentrationslager lässt sich nicht ohne ihre vielen Außenlager erzählen. In ihnen mussten die Häftlinge, zumeist Juden, Sklavenarbeit für die deutsche Rüstungsindustrie leisten – so wie in Landsberg/Kaufering.
Deutsch-polnische Freundschaft
:Ein besonderer Austausch
Im vergangenen Jahr haben Jugendliche aus Oświęcim Dachau besucht. Nun sind Schülerinnen und Schüler des Ignaz-Taschner-Gymnasiums nach Polen gereist. Über eine intensive Woche.
ExklusivBefreiung des KZ Buchenwald
:Das ist die Rede, die Omri Boehm nicht halten sollte
Warum das Gedenken keine lästige Pflicht der Gegenwart ist, sondern die Bedingung der Möglichkeit einer Zukunft. Zum 80. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald.
Befreiungsfeier für das KZ Buchenwald
:Streit über Ausladung von Omri Boehm geht weiter
Israels Botschafter ist zufrieden, dass der Philosoph am Sonntag nicht sprechen wird, der Gedenkstättenleiter ist konsterniert und sogar die Bundesregierung nimmt Stellung.