Hot Air

Er schlafe auf einer Matratze voller Scheine und den zerbrochenen Träumen von Hillary Clinton: Ein von Steve Coogan verkörperter Radiomoderator nimmt den Mund stets ein bisschen voller als die anderen, er beleidigt, provoziert und hetzt sein Publikum auf. Das ist keine Satire, sondern nah dran an der Realität, den Namen des US-Präsidenten lässt Frank Coraci aber trotzdem außen vor. Dafür schickt er ein süßes Teenagermädel los, das den Fiesling zum besseren Menschen machen soll. Hört sich versöhnlich an, doch leider fühlen sich die Familienszenen ähnlich verlogen an wie die Sprüche im Studio. Von Josef Grübl

Bild: dpa 5. September 2019, 09:382019-09-05 09:38:24 © SZ.de/asä/nvo