Faust-Preis:Freu dich doch

Faust-Preis: Preisträgerin Fritzi Haberlandt und ihr "Faust", den sie als beste Schauspielerin in Hamburg verliehen bekam.

Preisträgerin Fritzi Haberlandt und ihr "Faust", den sie als beste Schauspielerin in Hamburg verliehen bekam.

(Foto: Markus Scholz/dpa)

Jubelsprünge, Woke-Kritik und jede Menge Ratlosigkeit ob des Zustands der Welt: So war der Theaterpreis "Faust" in Hamburg.

Von Till Briegleb

Diese Gala war eine Hymne auf die Ratlosigkeit. Mehrmals wurde in den Danksagungen der Faust-Preisverleihung im Hamburger Thalia Theater wörtlich oder sinngemäß die Verzweiflung über den Zustand der Welt zum Ausdruck gebracht, mal in trotzigem Optimismus und einer Forderung nach Lebensmut, mal in echter Beklagung von Ohnmacht und Verlorenheit gegenüber den Gewalten, die der Mensch hervorruft. Schon Felix Knopp, der Conferencier des Abends, begann seine Moderation mit der Frage "Wie feiern?". Und die Antwort auf der mittlerweile 18. Selbstbepreisung der Theaterbranche war natürlich: Freu dich trotzdem.

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