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Elisabeth Moss:"Das Patriarchat überwinden"

Bloß weil niemand zu sehen ist, heißt das nicht, dass kein toxischer Mann in der Nähe wäre - Elisabeth Moss im Horrorthriller "Der Unsichtbare".

(Foto: Mark Rogers; Mark Rogers/Universal Studios)

Die Schauspielerin, bekannt für kämpferische Frauenrollen, über Wut, ihre Sicht auf "Me Too", Vorbilder aus der Frühzeit Hollywoods und ihren neuen Horrorfilm "Der Unsichtbare".

Interview von Richard Pleuger

Entschlossene, findige, kämpferische Frauen, die von den Männern und der Gesellschaft oft sehr mies behandelt werden - von solchen Rollen fühlt sich Elisabeth Moss offenbar angezogen. Bekannt wurde die 37-jährige Amerikanerin in der Serie "Mad Men" als Peggy Olson, die als Sekretärin einer Werbeagentur beginnt und sich beim Aufstieg von einer Welt voller Machos nicht aufhalten lässt. Ähnlich viel Aufmerksamkeit erregte sie als rebellische Heldin in Margaret Atwoods Dystopie "A Handmaid's Tale" über Frauen als versklavte Geburtsmaschinen. In ihrem neuen Horrorfilm "Der Unsichtbare" muss sie sich einmal mehr eines toxischen Mannes erwehren. Zum Interview im London West Hollywood Hotel erscheint sie mit einem Bob-Dylan-T-Shirt, mehreren goldenen Halsketten und einer sehr reifen Banane, die sie, bevor es losgeht, noch schnell isst.

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