Pandemie und IsolationWie die Reichsten überleben

Lesezeit: 10 Min.

Auf der eigenen Inselkette lässt sich die Pandemie stilvoll aussitzen.
Auf der eigenen Inselkette lässt sich die Pandemie stilvoll aussitzen. Ben Stern/ Unsplash

Die Pandemie bietet Superreichen endlich eine Ausrede, sich vom Rest der Menschheit abzukapseln. Sie entfliehen in eine erkaufte Idylle, unberührt vom Chaos in der Welt. Über die Unmöglichkeit, sich auf das Äußerste vorzubereiten.

Von Douglas Rushkoff

Vielen von uns gefällt nicht, was während der Pandemie aus uns geworden ist, und wir sehen doch wenig Möglichkeiten, alles ganz anders zu machen. Offiziell tragen wir unsere Masken zum Schutz anderer, doch fühlt es sich auch irgendwie angemessen an, sein Gesicht zu verstecken, wenn man am helllichten Tag Dinge tut, die ausschließlich dem eigenen Interesse und Überleben dienen - und dazu jedes Privileg nutzt, das eigene Heim aus- und aufzurüsten, um einen Behelfs-Bunker, Arbeitsplatz, eine Privatschule und ein hermetisch abgeriegeltes Freizeitzentrum daraus zu machen.

Zur SZ-Startseite

Zukunft der Technologie
:Nur die Reichsten überleben

Wie fünf Milliardäre für den Fall eines Virenausbruchs oder eines Hackerangriffs ihre Zeit nach dem Ende der Menschheit planten - und wie ich sie für diesen Abschied von der Evolution auch noch beraten sollte.

SZ PlusGastbeitrag von Douglas Rushkoff

Lesen Sie mehr zum Thema

  • Medizin, Gesundheit & Soziales
  • Tech. Entwicklung & Konstruktion
  • Consulting & Beratung
  • Marketing, PR & Werbung
  • Fahrzeugbau & Zulieferer
  • IT/TK Softwareentwicklung
  • Tech. Management & Projektplanung
  • Vertrieb, Verkauf & Handel
  • Forschung & Entwicklung
Jetzt entdecken

Exklusive Gutscheine für SZ-Abonnenten: