Design und Gender:Wie für ihn gemacht

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Design und Gender: Er nutzt "Werkzeuge", sie "Haushaltshilfen". Ihm ist warm, sie friert. Er radelt gut, sie zwickt der Sattel: Illustrationen aus dem Buch von Rebekka Endler.

Er nutzt "Werkzeuge", sie "Haushaltshilfen". Ihm ist warm, sie friert. Er radelt gut, sie zwickt der Sattel: Illustrationen aus dem Buch von Rebekka Endler.

(Foto: Rebekka Endler/Dumont; Bearbeitung SZ)

Warum es dringend nötig ist, die Welt nicht mehr nur für Männer zu gestalten.

Von Laura Weißmüller

Rebekka Endler ist wütend. Sehr, sehr wütend. Kaum eine Seite in ihrem Buch kommt ohne Ausrufezeichen aus, gerne auch in der Variante eines Interrobangs, der Mischung zwischen Ausrufe- und Fragezeichen. Sie schreibt in Versalien, um ihren Erregungszustand zu verdeutlichen, in die Fußnoten packt sie eine Extraportion Ärger. Warum? Weil der Mann, schreibt sie, genauer: der weiße Cis-Mann, das Maß aller Dinge sei: "Männlich ist die Norm, weiblich die Abweichung von der Norm."

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