Design und Gender:Wie für ihn gemacht

Design und Gender: Er nutzt "Werkzeuge", sie "Haushaltshilfen". Ihm ist warm, sie friert. Er radelt gut, sie zwickt der Sattel: Illustrationen aus dem Buch von Rebekka Endler.

Er nutzt "Werkzeuge", sie "Haushaltshilfen". Ihm ist warm, sie friert. Er radelt gut, sie zwickt der Sattel: Illustrationen aus dem Buch von Rebekka Endler.

(Foto: Rebekka Endler/Dumont; Bearbeitung SZ)

Warum es dringend nötig ist, die Welt nicht mehr nur für Männer zu gestalten.

Von Laura Weißmüller

Rebekka Endler ist wütend. Sehr, sehr wütend. Kaum eine Seite in ihrem Buch kommt ohne Ausrufezeichen aus, gerne auch in der Variante eines Interrobangs, der Mischung zwischen Ausrufe- und Fragezeichen. Sie schreibt in Versalien, um ihren Erregungszustand zu verdeutlichen, in die Fußnoten packt sie eine Extraportion Ärger. Warum? Weil der Mann, schreibt sie, genauer: der weiße Cis-Mann, das Maß aller Dinge sei: "Männlich ist die Norm, weiblich die Abweichung von der Norm."

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Kombo, Alte Wahlplakate
Bundestagswahl
Die Kunst des Wahlkampfs
Worried Teenage Boy Using Laptop In Bed At Night model released Symbolfoto property released PUBLICA
Familie und Erziehung
Wenn der Sohn Pornos guckt
Wirt Matthias Kramhöller in Geratskirchen
Gasthof in Niederbayern
Erst dachten alle: Volltreffer
Gesundheitssystem
Gute Besserung
Sigrid Nunez: "Was fehlt dir?"
Traurig im Superlativ
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB