Deborah Feldman im Interview:"Hier will jeder Polizist sein"

Lesezeit: 4 min

Deborah Feldman

Neue Heimat Berlin: "Ich bin eine sehr unpatriotische Amerikanerin, ich habe mich in New York nie Zuhause gefühlt," erzählt die Autorin Deborah Feldman über ihr Heimatland, die Vereinigten Staaten.

(Foto: Dominik Butzmann/laif)

Deborah Feldman, die Autorin des Bestsellers "Unorthodox", über ihre Heimat USA, die jüdischen Gemeinden auf beiden Seiten des Atlantiks und ihr neues Leben in Berlin.

Interview von Thorsten Schmitz

Deborah Feldman, 31, wuchs abgekapselt vom Rest der Welt in New York, in der Gemeinde der ultra-orthodoxen Satmar-Juden auf. Deren 100 000 Mitglieder leben ohne Verbindung zur Gegenwart, um den Zorn Gottes zu besänftigen. Den Holocaust begreifen sie als Strafe für die eigene Gottlosigkeit. Englisch gilt als "schmutzige Sprache", aufgeklärt wird nicht, Frauen haben die Pflicht, Kinder zu gebären. Nach ihrer Zwangsheirat floh Feldman aus der Gemeinde und schrieb "Unorthodox", einen Bestseller. Sie lebt in Berlin. Diese Woche ist sie beim Literaturfest München zu Gast.

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