DDR-Geschichte:Meine Kindheit in Chemnitz

DDR -  Karl-Marx-Stadt 1977

Freiluftidylle in Karl-Marx-Stadt im Jahr 1977. Links hinten der Namensgeber der Stadt.

(Foto: picture alliance / zb)

Schon damals haben ihn "besorgte Bürger" angepöbelt: Der Autor Jan Kuhlbrodt erzählt, warum er gerade sehr an seine Jugend in Karl-Marx-Stadt denken muss.

Gastbeitrag von Jan Kuhlbrodt

Einerseits denke ich: Das sind nicht die Chemnitzer, viele sind von außerhalb dabei, herangereist, aus dem gesamten Bundesgebiet, wie es so schön heißt. Mobile rechtsradikale Sturmtruppen, ähnlich den SA-Männern, mit denen sich mein Urgroßvater Karl Müller Anfang der Dreißigerjahre, wie er mir erzählte, geprügelt habe. Er selber war Mitglied des "Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold", eines Vereins ehemaliger Frontkämpfer, die sich für die noch junge Demokratie in der Weimarer Republik einsetzten. In Chemnitz regierten, damals wie heute, Sozialdemokraten.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Opposition in Russland
Wer Putin die Stirn bietet
Merkel besucht Siemens in Amberg
16 Jahre Kanzlerin
Was Angela Merkel erreicht hat - und was nicht
easton ellis
SZ-Magazin
»Ich musste unterschreiben, dass ich alle Morddrohungen gesehen habe«
Stimmabgabe
Wen man wählen soll
Corona-Impfung in Tel Aviv
Corona-Pandemie
Brauchen wir die dritte Impfung?
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB