Bundeswehr in der Krise:Was hat euch bloß so ruiniert?

Bundeswehr in der Krise: Erst mal kostet alles weniger, bevor es später sehr viel mehr kostet. Schützenpanzer vom Typ "Marder" warten auf ihre Verschrottung in Rockensußra, Thüringen.

Erst mal kostet alles weniger, bevor es später sehr viel mehr kostet. Schützenpanzer vom Typ "Marder" warten auf ihre Verschrottung in Rockensußra, Thüringen.

(Foto: imago/imagebroker)

CDU und CSU haben die Bundeswehr von 2005 bis 2021 zuschanden geritten. Nun soll immerhin ein "Veteranentag" eingeführt werden. Wie schön.

Essay von Kurt Kister

Im Februar 2013, also vor gerade mal zehn Jahren, war die Welt zwar nicht in Ordnung, aber sie war anders als heute. Die Krim gehörte noch zur Ukraine, im Donbass gab es zwar von Moskau geschürten Irredentismus, aber noch keinen Krieg. Im Camp Marmal, gelegen nahe der Stadt Masar-i-Scharif im Norden Afghanistans, waren rund 2800 Angehörige der Bundeswehr stationiert, in Kosovo noch einige Hundert. Und es zeichnete sich ab, dass sich auch Deutschland militärisch an einer internationalen Operation gegen Dschihadisten und sezessionistische Tuareg in Mali beteiligen würde.

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