Catherine Millet zu #MeToo:"Eine Frau hat die Wahl, sie kann Nein sagen"

Lesezeit: 5 min

April 16 2016 Paris France Catherine Millet at home Credit Paris France PUBLICATIONxINxGER

Catherine Millet, geboren 1948, leitet seit 1972 die Kunstzeitschrift Art Press.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Gemeinsam mit anderen französischen Frauen verurteilt die Publizistin Catherine Millet die "Me Too"-Debatte. Von Geschlechterkrieg könne längst keine Rede mehr sein. Wirklich?

Interview von Alex Rühle

Am Dienstag veröffentlichte Le Monde einen offenen Brief, der von hundert mehr oder weniger prominenten Frauen, unter ihnen Catherine Deneuve und Ingrid Caven, unterzeichnet wurde. Verfasst haben ihn fünf Autorinnen, die im Rahmen der "Me Too"-Debatte vor überzogenen Reaktionen und dem "Klima einer totalitären Gesellschaft" warnen. Die Autorinnen, zu denen Catherine Millet und Catherine Robbe-Grillet gehören, schreiben, im Netz finde "eine Denunziationskampagne" gegen Männer statt, und verteidigen "die Freiheit, jemanden zu belästigen, die für die sexuelle Freiheit unerlässlich ist". Grund genug, bei der 69-jährigen Catherine Millet anzurufen.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Erziehung
"Du bist nicht mehr meine Freundin"
Stubborn mom and daughter avoid talking after conflict; Entfremdung
Familie
Was Eltern gegen die Entfremdung von ihren Kindern tun können
Nobody is immune to the neck kiss; SZ-MAGAZIN
Liebe und Partnerschaft
»Slow Sex hat etwas sehr Meditatives«
Medizin
"Die größte Stellschraube ist das Essen"
Psychologie
"Wenn man Ziele erreichen will, helfen rationale Entscheidungen enorm"
Zur SZ-Startseite
Süddeutsche Zeitung
  • Twitter-Seite der SZ
  • Facebook-Seite der SZ
  • Instagram-Seite der SZ
  • Mediadaten
  • Newsletter
  • Eilmeldungen
  • RSS
  • Apps
  • Jobs
  • Datenschutz
  • Kontakt und Impressum
  • AGB