Siedlungspolitik und Flächenfraß:Letzte Ausfahrt

Lesezeit: 4 min

Studio shot of sweet doughnut with sugar sprinkles GEMF04005

Der "Donut-Effekt" im Städtebau bedeutet: lochartig verwaiste Dorfkerne, fette Ränder voller Eigenheim-Streusel. Die Baupolitik befördert diesen Wahnsinn.

(Foto: Gemma Ferrando/imago images / Westend61)

Das Baugesetzbuch bedient die Handlanger der Natur- und Dorfzerstörung. Jetzt soll dieses Elend auch noch im Bundestag zementiert werden.

Kommentar von Gerhard Matzig

Mehl, Hefe, Milch, Zucker, Butter, Eier, Salz - und Zuckerperlen: Das sind die Zutaten für einen Donut. Ein Donut ist ein Krapfen in Ringform. Innen hat er ein Loch. So ein Loch mit Zucker drum herum stopft man in das andere Loch, das man im Magen wähnt. Dann ist man satt. Und schlecht ist einem möglicherweise auch. Man kann übrigens statt der Zuckerperlen auch Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften in die klebrige Glasur kneten.

SZ-Plus-Abonnenten lesen auch:
Familienküche
Essen und Trinken
»Es muss nicht alles selbstgemacht sein«
We start living together; zusammenziehen
Beziehung
"Die beste Paartherapie ist das Zusammenleben"
Elternschaft
Mutterseelengechillt
Porsche-Architektur
Willkommen im schwäbischen Valley
Migräne
Gesundheit
Dieser verdammte Schmerz im Kopf
Zur SZ-Startseite