JazzDie Anführerin

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Alice Coltrane zur Zeit ihres "Carnegie Hall Concerts" im Jahr 1971.
Alice Coltrane zur Zeit ihres "Carnegie Hall Concerts" im Jahr 1971. (Foto: Michael Ochs Archives/Getty Images)

Alice Coltranes phänomenales "The Carnegie Hall Concert" von 1971 zeigt, warum sie für den Jazz und den Rock der Gegenwart so wichtig war.

Von Andrian Kreye

Wenn man wissen will, warum John Coltrane seine zweite Frau Alice so geliebt hat, muss man sich das soeben erstmals erschienene Doppelalbum "Alice Coltrane - The Carnegie Hall Concert" (Impulse) anhören. In vier Stücken zeigte sie da am 21. Februar 1971 die ganze unfassbare späte Entwicklung der Musik ihres 1967 verstorbenen Mannes. Sie spielt Harfe und Klavier, begleitet von einer doppelten Rhythmusgruppe und zwei Saxofonisten, als hätte sie sagen wollen, dass diese Musik viel zu groß war für einen Einzelnen. Und gerade, weil sie mit Archie Shepp und Pharoah Sanders zwei Saxofonisten dabeihatte, die zwar Wegbegleiter, aber keine Epigonen ihres Mannes waren, ist dieses Album so eine Erleuchtung.

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