Soft Skills an der Uni:Auf dem Weg zum "global teamplayer"

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Gelingt das Strukturieren Studenten einmal nicht, werden sie zu Experten im Umgang mit Drucksituationen. "Im Rahmen eines Studiums gibt es viele Deadlines, die es einzuhalten gilt. Da wird oft auf den letzten Drücker gearbeitet", erklärt Nölleke. Das hat aber auch positive Seiten: Spontan ein Projekt zu übernehmen, ist für Studenten oft kein Problem, weil sie das aus ihrem Alltag kennen.

Auch Flexibilität lernen Hochschüler - etwa wenn sie den Stoff mehrerer Kurse nebeneinander abarbeiten müssen oder auf Klausuren parallel lernen. Dabei sei oft eine Art Understatement zu beobachten, die auch im Berufsleben gefragt ist, sagt René Gabriel. Die Einstellung "Schaffe ich schon irgendwie" beweise Belastbarkeit, auch in Druck- oder Stresssituationen.

Außerdem lernen Studenten das kontinuierliche Arbeiten an einem Ziel. Fremdsprachen und Computerkenntnisse können dagegen in speziellen Kursen erlernt werden, sagt Anne Pajarinen. Darin lernen Studenten speziell auf das Berufsleben zugeschnittene Skills, erläutert Carina Goffart vom "Professional Center" der Universität Köln. Es gibt dort Angebote wie "Die Kunst, andere zu begeistern" oder interkulturelle Trainings mit dem Titel "global teamplayer". Der Kurs "Kooperation 2.0" trainiert die Fähigkeiten in der digitalen Welt. Der Nutzen ist auch ein analoger: Für die Kurse gibt es Credit Points, die für das Studium zählen.

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