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Selbstständige Altenpflege:So geht's

Voraussetzungen: Altenpfleger ist eine bundesweit einheitlich geregelte, dreijährige Ausbildung. Der schulische Teil wird an Berufsfachschulen für Altenpflege, der praktische Teil in Altenpflegeeinrichtungen durchgeführt. Später kann man sich mit einem Studium in den Bereichen Pflegemanagement oder Pflegepädagogik weiter qualifizieren.

Pflegeheime in der Kritik

Nicht nur beim Füttern eine Hilfe: Private Altenpfleger unterstützen die Familie.

(Foto: ag.dpa)

Formalitäten: Selbständige Altenpfleger sind freiberuflich tätig. Sie brauchen lediglich eine Steuernummer beim Finanzamt, eine Gewerbeanmeldung ist nicht nötig. Sie müssen jedoch dem jeweiligen Landesrahmenvertrag beitreten, einen Versorgungsvertrag abschließen und eine Vergütungsvereinbarung mit den Krankenkassen-Landesverbänden und Arbeitsgemeinschaften der Pflegekassenverbände auf Landesebene treffen.

Chancen: Altenpfleger werden gesucht, der Bedarf wird in Zukunft noch weiter wachsen. Dabei ist die unternehmerische Tätigkeit ausbaufähig: Man kann als einzelne Pflegekraft anfangen, sich in einem Netzwerk organisieren und schließlich, als langfristige Perspektive, einen eigenen Pflegedienst mit mehreren Angestellten eröffnen. Möglich ist auch eine Spezialisierung, zum Beispiel auf die intensivmedizinische oder auch onkologische Versorgung.

Literatur: Mehr Informationen bietet der Ratgeber "30 Chancen für Existenzgründer - Geschäftsfelder mit Zukunft", Redline Verlag, 17,90 Euro.

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