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Job:Diese acht Tipps sollten Arbeitnehmer kennen

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Von der Bewerbung bis zur Kündigung sollten Arbeitnehmer sich möglichst gut positionieren - dazu gehört auch Wissen über die eigenen Rechte.

(Foto: imago/Westend61)

Egal, ob es um Gehalt, Überstunden oder Krankheit geht: Mitarbeiter sollten ihre Rechte kennen. Die wichtigsten Hinweise von der Bewerbung bis zur Kündigung.

Spannende Projekte, nette Kollegen, kluge Chefs und ein faires Gehalt - das wünschen sich die meisten Arbeitnehmer von ihrem Job. Damit das gelingt, sollten Mitarbeiter auch ihre rechtlichen Spielräume kennen. Acht wichtige Tipps von der Bewerbung bis zur Kündigung.

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1. Mit dem neuen Arbeitgeber verhandeln

Bewerber sollten nie einen Arbeitsvertrag unterschreiben, ohne ihn genau durchgelesen zu haben. Es geht nicht um ein neues Handy, es geht um acht Stunden Lebenszeit, meist an fünf Tagen in der Woche, in den allermeisten Wochen im Jahr. Anders als bei vielen anderen Verträgen gibt es beim Arbeitsvertrag kein Widerrufsrecht.

2. Gehaltsvorstellungen vorab klarmachen

Neben der neuen Aufgabe geht es natürlich auch ums Geld. Da gilt: Bewerber sollten hart verhandeln, bevor sie die Stelle annehmen; einmal im Job, lassen sich spürbare Gehaltserhöhungen meist nur schwer durchsetzen. Für den richtigen Einstieg in die Verhandlungen hilft es, zu wissen, was in der Branche und in der jeweiligen Region für einen vergleichbaren Job gezahlt wird. Wer anspruchsvolle, aber nicht überzogene Gehaltsvorstellungen bereits im Bewerbungsschreiben klarmacht, hat taktische Vorteile.

3. Altersversorgung, Weihnachtsgeld, Umzugshilfe?

Bewerber sollten sich auch erkundigen, ob der neue Arbeitgeber vermögenswirksame Leistungen zahlt und ob er eine zusätzliche betriebliche Altersversorgung anbietet. Zudem schadet es nicht, nach Urlaubs- und Weihnachtsgeld zu fragen - immerhin können sich mehr als die Hälfte aller Arbeitnehmer über solche Zusatzzahlungen freuen. So mancher Arbeitgeber hilft auch finanziell beim Umzug, wenn der für den neuen Job notwendig ist. Fragen kostet nichts. Wer auf eine genaue Stellenbeschreibung im Vertrag achtet, ist im Vorteil: Der Arbeitgeber kann den Mitarbeiter dann nicht so leicht auf einen Posten versetzen, den er nicht will.

4. Den Arbeitsalltag anschauen

Wer die übliche Probezeit von sechs Monaten übersteht, befindet sich in Deutschland in einer recht gut geschützten Situation. Nun passt also eigentlich alles - doch was tun, falls dauernd Überstunden anfallen? Es lohnt, die Mehrarbeit in jedem Fall zu dokumentieren. Mitarbeiter sollten das Thema nach einigen Wochen beim Chef ansprechen.