bedeckt München 11°

Außergewöhnliche Studentenjobs:Besser als kellnern

Erotik-SMS schreiben und nebenher noch Heißluftballone verfolgen: Es gibt viele Möglichkeiten, sich als Student seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Skurrile Jobs in Bildern.

Von Maria Holzmüller

7 Bilder

Außergewöhnliche Studentenjobs

Quelle: SZ

1 / 7

Erotik-SMS schreiben und nebenher noch Heißluftballone verfolgen: Es gibt viele Möglichkeiten, sich als Student seinen Lebensunterhalt zu verdienen. Immer nur kellnern ist ja auch langweilig. Eine Auswahl außergewöhnlicher Studentenjobs in Bildern.

Berufsbezeichnung: Hundebestandsaufnehmer

Voraussetzungen: Gutes Gehör, Spürnase und ein gewisser Fahnderinstinkt

Tätigkeit: Durch die Straßen und Hausflure der Stadt laufen, auf der Suche nach "Schwarzhunden", also Hunden, die nicht bei der Stadt angemeldet sind. Deren Halter werden zur Kasse gebeten. Wo gebellt wird, muss auch Hundesteuer gezahlt werden.

Wo: Derzeit schickt die Stadt Aachen Studenten los. Das Geschäftsmodell könnte jedoch auch anderen Kommunen liegen, die ihre Kassen auffüllen müssen.

Foto: dpa

Außergewöhnliche Studentenjobs

Quelle: SZ

2 / 7

Berufsbezeichnung: Heißluftballonverfolger

Voraussetzungen: Guter Orientierungssinn auf der Erde und ein scharfer Blick in den Himmel

Tätigkeit: Mit dem Auto Heißluftballons in der Luft verfolgen. Da die nie genau wissen, wo sie landen werden, muss jemand sie im Blick behalten und dort abholen, wo sie am Ende auf die Erde zurückkommen.

Verdienst: Sieben bis acht Euro pro Stunde

Wo: Einfach mal beim Ballonfahrtanbieter in der Nähe fragen.

Foto: dpa

Außergewöhnliche Studentenjobs

Quelle: SZ

3 / 7

Berufsbezeichnung: Vogelzähler

Voraussetzung: Geduld, Ornithologie-Kenntnisse und ein ruhiges Auge

Tätigkeit: In Naturschutzparks liegen und alle Exemplare einer bestimmten Vogelart zählen. Je nachdem wie verbreitet diese Art ist, hat man mal mehr, mal so gut wie gar nichts zu tun.

Verdienst: Etwa fünf Euro pro Stunde

Wo: In Vogelschutzgebieten oder bei Vogelschutzorganisationen

Foto: dpa

Außergewöhnliche Studentenjobs

Quelle: SZ

4 / 7

Berufsbezeichnung: Von "Mickey Mouse" bis "Bernd das Brot"

Voraussetzungen: Freude am Verkleiden und keine Angst vor Hitzewallungen oder spontanen Liebesbekundungen wildfremder Menschen

Tätigkeit: In einem mal mehr, mal weniger schweren Kostüm durch Freizeitparks spazieren und kleinen Kindern winken

Verdienst: Etwa sieben Euro pro Stunde

Wo: In allen Freizeitparks

Foto: dpa

Außergewöhnliche Studentenjobs

Quelle: SZ

5 / 7

Berufsbezeichnung: Partytester

Voraussetzungen: Ausdauer im Feiern und Trinkfestigkeit

Tätigkeit: Zwölf Wochenenden lang jeden Abend eine Party besuchen, Umfragen durchführen, die Musiklautstärke messen, Videos und Fotos machen und am Ende einen Abschlussbericht schreiben. Ziel: "die perfekte Party" für einen Getränkehersteller finden.

Verdienst: 5000 Euro im Monat

Wo: Per Glücksgriff - solche Angebote gibt es nicht oft.

Foto: dpa

Außergewöhnliche Studentenjobs

Quelle: SZ

6 / 7

Berufsbezeichnung: Versuchskaninchen

Voraussetzungen: eine gute Gesundheit und Risikofreude

Tätigkeit: Lebensmittel oder Medikamente testen, die noch nicht offiziell auf dem Markt sind. Wenn es um eine neue Geschmacksrichtung für Joghurt geht, ist das noch harmlos, bei starken Medikamenten übernimmt der Hersteller allerdings keine Haftung für Nebenwirkungen - und die können beträchtlich sein.

Verdienst: Je größer das Risiko, desto höher das Gehalt. Tausend Euro und mehr sind möglich.

Wo: Bei Lebensmittelherstellern und Pharma-Unternehmen

Foto: ddp

Außergewöhnliche Studentenjobs

Quelle: SZ

7 / 7

Berufsbezeichnung: SMS-Erotik-Autor

Voraussetzung: Wortgewandtheit, schnelle Finger und die Fähigkeit "so zu tun als ob"

Tätigkeit: Auf die Kurznachrichten lüsterner Kunden antworten, die im Nachtprogramm von einer leichtbekleideten Dame zu heißem Flirtkontakt via SMS geködert wurden - und dafür tief in die Tasche greifen.

Verdienst: Etwa fünf Euro pro Stunde

Wo: Erotik-Callcenter

Foto: dpa (sueddeutsche.de/joku/bgr)

© Süddeutsche.de
Zur SZ-Startseite

Lesen Sie mehr zum Thema